Discussion:
Der Rundfunkzahler als Zwangsarbeiter
(zu alt für eine Antwort)
c***@gmail.com
2020-03-12 01:37:49 UTC
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https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit

Ein systematischer Verfassungsbrecher im höchsten Richteramt hat unter Missachtung der Schutzmaßnahmen vor Justizwillkür sowie unter Berufung auf mindestens ein weiteres Urteil das materielle Recht als Maßstab für Eingriffe in das Grundrecht geleugnet und damit in Deutschland Zwangsarbeit für Rundfunkzahler eingeführt:

Willkürlich verpflichtete Zwangszahler werden weder nach Leistungsfähigkeit, noch nach Bezug einer Leistung zur Kasse gebeten. Bei der zwangsverpflichten Gruppe handelt es sich um Bürger mit dem Status "Wohnungsbesitzer" - unabhängig von der Wohnungsgröße, unabhängig von der Anzahl der Wohnungen, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig davon, ob sie tatsächlich Rundfunk empfangen können. Als einzige rechtliche Vermutung der willkürlichen Zahlungsverpflichtung gilt ihre Eigenschaft als Wohnungsbesitzer. Diese Vermutung lässt der totalitäre Staat auch dann nicht fallen, sollte der Wohnungsbesitzer über längere Zeit im Ausland sein. Es gibt schlicht keinen Zusammenhang zwischen Zahlungspflicht und Rundfunk.

Mit Zwangsarbeitern sind Rundfunkzahler deshalb zu vergleichen, weil sie ihren Tribut erst einmal selbst erwirtschaften müssen.

Von ihrem Tribut werden Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst von Landesrundfunkanstalten unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung ohne wirtschaftliches Risiko höher bezahlt als Beamte.
Arnulf Sopp
2020-03-12 03:34:16 UTC
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Am Wed, 11 Mar 2020 18:37:49 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit
Wie aus späteren Zeilen deines Posts hervorgeht, sind Metzger und
Gemüsehändler, auch Taxifahrer bzw. Kartenabreißer Sklavenhalter, denn:

Was sie als Einkünfte erzielen, muss der Kunde erst mal verdienen,
erarbeiten. Ja, klingt logisch - wenn man bzgl. Logik ziemlich
anspruchslos ist.
Post by c***@gmail.com
Ein systematischer Verfassungsbrecher im höchsten Richteramt hat unter
Missachtung der Schutzmaßnahmen vor Justizwillkür sowie unter Berufung
auf mindestens ein weiteres Urteil das materielle Recht als Maßstab für
Eingriffe in das Grundrecht geleugnet und damit in Deutschland
1. Wer? (Quelle für den angeblich kriminellen Richter)

2. Er breche die Verfassung systematisch, sagst du. Also ziemlich oft, so
dass man ein System überhaupt erst mal erkennen kann. Welche anderen
Verbrechen kennst du also von ihm?

3. Welches weitere Urteil war Grundlage seiner Entscheidung?

4. Wieso hat ihn bisher kein Aas angezeigt, z.B. auch du nicht? Bei über 80
Mio. Geschädigten ist dies höchst erstaunlich. Das verpflichtet dich zu
einer genaueren Erläuterung deines Anliegens, weil es mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit paranoid ist - oder um das Fremdwort zu vermeiden:
Verschwörungsirre.
Post by c***@gmail.com
Willkürlich verpflichtete Zwangszahler ...
Nein. Das hieße, dass dieser abgezockt würde, jener aber nicht, dass also
eine Auswahl getroffen werde.
Post by c***@gmail.com
... werden weder nach Leistungsfähigkeit, noch nach Bezug einer Leistung
zur Kasse gebeten.
Hierüber kann man diskutieren. Nach meiner Kenntnis werden zwar schon
Befreiungen von den GEZ-Gebühren gewährt, aber weitere Gründe könnten
wirksam werden. Welche schlägst du vor?
Post by c***@gmail.com
Bei der zwangsverpflichten Gruppe handelt es sich um Bürger mit dem
Status "Wohnungsbesitzer" - unabhängig von der Wohnungsgröße, unabhängig
von der Anzahl der Wohnungen, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig
davon, ob sie tatsächlich Rundfunk empfangen können.
Fangen wir von hinten an:

1. Wer heute keinen Rundfunk oder Fernsehen empfangen kann, gehört zu einer
Promille-Teilmenge. Es mag drei oder vier deutsche Wohnungsbesitzer geben,
die keinen Radio- oder Fernsehempfänger haben, aber fast alle haben einen
Computer, der dasselbe leistet.

2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren befreit zu werden.

3. Wie sich die Anzahl der Wohnungen auf die Rundfunkgebühren auswirkt,
weiß ich nicht. Es wäre gerecht, wenn für jede einzelne Wohnung die Gebühr
zu entrichten wäre.

4. Die Wohnungsgröße ist völlig gleichgültig; man kann in einem Zimmer das
Radio ziemlich laut aufdrehen, um in der ganzen Wohnung alles mitzukriegen.
Was die Nachbarn davon halten, ist in diesem Zusammenhang unerheblich.

5. Die Vorbedingung "Wohnungsbesitzer" ist endlich mal eine halbwegs
gerechte Option. Die Suche nach Hardware-Besitzern zum Empfang war teuer
und führte zu nichts.
Post by c***@gmail.com
Als einzige rechtliche Vermutung der willkürlichen Zahlungsverpflichtung
gilt ihre Eigenschaft als Wohnungsbesitzer...
Eine juristisch 150%ige Lösung ist die alte Methode: An Wohnungstüren
klingeln wie die Zeugen Jehovas und nach Emfpfangsgeräten suchen - falls
man reingelassen wird. Auf diese Weise entlarvte Schwarzseher bezahlen
nicht mal annähernd, was diese Suche kostet.
Post by c***@gmail.com
... Diese Vermutung lässt der totalitäre Staat auch dann nicht fallen,
sollte der Wohnungsbesitzer über längere Zeit im Ausland sein...
Hätte ich eine Zeitung im Abo und befände mich gerade in den Ferien oder
auf Geschäftsreise, dann könnte ich das Abo auch nicht ohne ärgerlichen
Aufwand unterbrechen.
Post by c***@gmail.com
Es gibt schlicht keinen Zusammenhang zwischen Zahlungspflicht und
Rundfunk.
Für intellektuell weniger bedeutsame Teilnehmer, ja, denn sie können sich
ja mit dem Unterschichtfernsehen (private Anstalten, die gegen ihre
Werbekunden nichts äußern werden) zufriedengeben.

Für 0,01% der Bevölkerung kann ich dir nur rechtgeben. Kennst du eine
Lösung, die weniger ungerecht ist? Ich nicht.
Post by c***@gmail.com
Mit Zwangsarbeitern sind Rundfunkzahler deshalb zu vergleichen, weil sie
ihren Tribut erst einmal selbst erwirtschaften müssen.
Deine Logik: Leberwurstkunden sind Zwangsarbeiter im Dienst der Metzger,
weil sie den Kaufpreis der Wurst erst mal erwirtschaftet haben müssen. Ja,
schon klar.
Post by c***@gmail.com
Von ihrem Tribut werden Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst von
Landesrundfunkanstalten unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung ohne
wirtschaftliches Risiko höher bezahlt als Beamte.
Das mag so sein - ich kann es nicht überprüfen. Aber was ist daran so
schlimm?

Hast du schon mal an Auswanderung gedacht? Angesichts deines brutalen
Leidens hierzulande wäre das doch eine gnädige Option!

Oder hast du Angst, dann nicht mehr von den Vorteilen der deutschen
Staatsangehörigkeit zu profitieren? Das wäre dann allerdings gekniffen und
inkonsequent nach einem Scheißmotto: Ich lebe in einem Scheißstaat, aber
ich möchte nirgends anders wohnen, weil es sonst überall noch beschissener
ist.

Was hältst du von Suizid? Eine Lösung, die die genannten Nachteile nicht
hat.

Tschüs!
Arnulf
--
Allradantrieb bedeutet, daß man erst dort steckenbleibt, wo der
Abschleppwagen nicht hinkommt.
Autor unbekannt
Fritz
2020-03-12 14:47:50 UTC
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Post by Arnulf Sopp
Am Wed, 11 Mar 2020 18:37:49 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit
Wie aus späteren Zeilen deines Posts hervorgeht, sind Metzger und
Was sie als Einkünfte erzielen, muss der Kunde erst mal verdienen,
erarbeiten. Ja, klingt logisch - wenn man bzgl. Logik ziemlich
anspruchslos ist.
Post by c***@gmail.com
Ein systematischer Verfassungsbrecher im höchsten Richteramt hat unter
Missachtung der Schutzmaßnahmen vor Justizwillkür sowie unter Berufung
auf mindestens ein weiteres Urteil das materielle Recht als Maßstab für
Eingriffe in das Grundrecht geleugnet und damit in Deutschland
1. Wer? (Quelle für den angeblich kriminellen Richter)
2. Er breche die Verfassung systematisch, sagst du. Also ziemlich oft, so
dass man ein System überhaupt erst mal erkennen kann. Welche anderen
Verbrechen kennst du also von ihm?
3. Welches weitere Urteil war Grundlage seiner Entscheidung?
4. Wieso hat ihn bisher kein Aas angezeigt, z.B. auch du nicht? Bei über 80
Mio. Geschädigten ist dies höchst erstaunlich. Das verpflichtet dich zu
einer genaueren Erläuterung deines Anliegens, weil es mit einer gewissen
Verschwörungsirre.
Post by c***@gmail.com
Willkürlich verpflichtete Zwangszahler ...
Nein. Das hieße, dass dieser abgezockt würde, jener aber nicht, dass also
eine Auswahl getroffen werde.
Post by c***@gmail.com
... werden weder nach Leistungsfähigkeit, noch nach Bezug einer Leistung
zur Kasse gebeten.
Hierüber kann man diskutieren. Nach meiner Kenntnis werden zwar schon
Befreiungen von den GEZ-Gebühren gewährt, aber weitere Gründe könnten
wirksam werden. Welche schlägst du vor?
Post by c***@gmail.com
Bei der zwangsverpflichten Gruppe handelt es sich um Bürger mit dem
Status "Wohnungsbesitzer" - unabhängig von der Wohnungsgröße, unabhängig
von der Anzahl der Wohnungen, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig
davon, ob sie tatsächlich Rundfunk empfangen können.
1. Wer heute keinen Rundfunk oder Fernsehen empfangen kann, gehört zu einer
Promille-Teilmenge. Es mag drei oder vier deutsche Wohnungsbesitzer geben,
die keinen Radio- oder Fernsehempfänger haben, aber fast alle haben einen
Computer, der dasselbe leistet.
2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren befreit zu werden.
3. Wie sich die Anzahl der Wohnungen auf die Rundfunkgebühren auswirkt,
weiß ich nicht. Es wäre gerecht, wenn für jede einzelne Wohnung die Gebühr
zu entrichten wäre.
4. Die Wohnungsgröße ist völlig gleichgültig; man kann in einem Zimmer das
Radio ziemlich laut aufdrehen, um in der ganzen Wohnung alles mitzukriegen.
Was die Nachbarn davon halten, ist in diesem Zusammenhang unerheblich.
5. Die Vorbedingung "Wohnungsbesitzer" ist endlich mal eine halbwegs
gerechte Option. Die Suche nach Hardware-Besitzern zum Empfang war teuer
und führte zu nichts.
Post by c***@gmail.com
Als einzige rechtliche Vermutung der willkürlichen Zahlungsverpflichtung
gilt ihre Eigenschaft als Wohnungsbesitzer...
Eine juristisch 150%ige Lösung ist die alte Methode: An Wohnungstüren
klingeln wie die Zeugen Jehovas und nach Emfpfangsgeräten suchen - falls
man reingelassen wird. Auf diese Weise entlarvte Schwarzseher bezahlen
nicht mal annähernd, was diese Suche kostet.
Post by c***@gmail.com
... Diese Vermutung lässt der totalitäre Staat auch dann nicht fallen,
sollte der Wohnungsbesitzer über längere Zeit im Ausland sein...
Hätte ich eine Zeitung im Abo und befände mich gerade in den Ferien oder
auf Geschäftsreise, dann könnte ich das Abo auch nicht ohne ärgerlichen
Aufwand unterbrechen.
Post by c***@gmail.com
Es gibt schlicht keinen Zusammenhang zwischen Zahlungspflicht und
Rundfunk.
Für intellektuell weniger bedeutsame Teilnehmer, ja, denn sie können sich
ja mit dem Unterschichtfernsehen (private Anstalten, die gegen ihre
Werbekunden nichts äußern werden) zufriedengeben.
Für 0,01% der Bevölkerung kann ich dir nur rechtgeben. Kennst du eine
Lösung, die weniger ungerecht ist? Ich nicht.
Post by c***@gmail.com
Mit Zwangsarbeitern sind Rundfunkzahler deshalb zu vergleichen, weil sie
ihren Tribut erst einmal selbst erwirtschaften müssen.
Deine Logik: Leberwurstkunden sind Zwangsarbeiter im Dienst der Metzger,
weil sie den Kaufpreis der Wurst erst mal erwirtschaftet haben müssen. Ja,
schon klar.
Post by c***@gmail.com
Von ihrem Tribut werden Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst von
Landesrundfunkanstalten unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung ohne
wirtschaftliches Risiko höher bezahlt als Beamte.
Das mag so sein - ich kann es nicht überprüfen. Aber was ist daran so
schlimm?
Hast du schon mal an Auswanderung gedacht? Angesichts deines brutalen
Leidens hierzulande wäre das doch eine gnädige Option!
Oder hast du Angst, dann nicht mehr von den Vorteilen der deutschen
Staatsangehörigkeit zu profitieren? Das wäre dann allerdings gekniffen und
inkonsequent nach einem Scheißmotto: Ich lebe in einem Scheißstaat, aber
ich möchte nirgends anders wohnen, weil es sonst überall noch beschissener
ist.
Was hältst du von Suizid? Eine Lösung, die die genannten Nachteile nicht
hat.
Tschüs!
Arnulf
Oberkotz ist einfach ein verrückter Spinner!
--
Fritz
Arnulf Sopp
2020-03-13 03:40:32 UTC
Permalink
Post by Fritz
Oberkotz ist einfach ein verrückter Spinner!
Das würde ihn ja schon fast sympathisch erscheinen lassen. Nein, ich halte
ihn für einen sehr bewanderten und somit interessanten Diskussionspartner,
aber auch für einen maßlosen Übertreiber und damit Demagogen. Wenn die BRD
auch nur halb so kriminell wäre, wie er sie beschreibt, dann säße er als
einer ihrer schärfsten Kritiker schon längst im Knast.

Und offensichtlich rein kommerzielle 3D-Reklamefilme als religiöse
Reiseerfahrungen zu verkaufen, ist unehrlich. Dies gilt auch für die
Behauptung, dass zwei Web-Präsenzen mit seinem Namen reiner Zufall wären,
dass er nicht auch die zweite Person sei. Aber diese zweite Person hat
exakt seine Ansichten und viele sonstige Eigenschaften, die auch er hat,
z.B. eine Lebensgefährtin. Er ist also alle beide. Warum verschweigt er
das? Daran ist doch nichts Unehrenhaftes!

Und er ist ein schlechter Verlierer: Als ich mit dem Vorbehalt keiner
Sicherheit, aber einer hohen Wahrscheinlichkeit nachwies, dass seine Filme
(evtl. nicht alle) reine Reklame sind, wurde er sogar pampig.

Deine Einschätzung ("verrückter Spinner") ist angesichts dessen eine
Verniedlichung.

Tschüs!
Arnulf
--
Wenn eine Frau einen Schönheitswettbewerb gewinnt, ist das ein Miss-Erfolg.
Detlev Fleischhammel
Siegfrid Breuer
2020-03-13 04:21:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by Fritz
Oberkotz ist einfach ein verrückter Spinner!
Das würde ihn ja schon fast sympathisch erscheinen lassen.
Aber immerhin hast Du in dem Alpentoelpel einen Artgenossen gefunden!
Post by Arnulf Sopp
Wenn die BRD auch nur halb so kriminell wäre, wie er
sie beschreibt, dann säße er als einer ihrer schärfsten Kritiker
schon längst im Knast.
Die Bloesse koennen sich die Volksverraeter nicht geben, dann
wuerden ja sogar welche wie Du Zeichenlehrer drauf kommen, dass
die begeistert die Methoden von damals[tm] wiederholen.
Post by Arnulf Sopp
Und offensichtlich rein kommerzielle 3D-Reklamefilme als religiöse
Reiseerfahrungen zu verkaufen, ist unehrlich.
Und das unten in der Sig ist granatenscheissedoof, Soppili!
Post by Arnulf Sopp
Und er ist ein schlechter Verlierer: Als ich mit dem Vorbehalt keiner
Sicherheit, aber einer hohen Wahrscheinlichkeit nachwies, dass seine
Filme (evtl. nicht alle) reine Reklame sind, wurde er sogar pampig.
Was Dir ja nie passieren koennte, newahr, Soppili?
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Fritz
2020-03-13 14:14:40 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by Fritz
Oberkotz ist einfach ein verrückter Spinner!
Das würde ihn ja schon fast sympathisch erscheinen lassen. Nein, ich halte
ihn für einen sehr bewanderten und somit interessanten Diskussionspartner,
aber auch für einen maßlosen Übertreiber und damit Demagogen. Wenn die BRD
auch nur halb so kriminell wäre, wie er sie beschreibt, dann säße er als
einer ihrer schärfsten Kritiker schon längst im Knast.
Und offensichtlich rein kommerzielle 3D-Reklamefilme als religiöse
Reiseerfahrungen zu verkaufen, ist unehrlich. Dies gilt auch für die
Behauptung, dass zwei Web-Präsenzen mit seinem Namen reiner Zufall wären,
dass er nicht auch die zweite Person sei. Aber diese zweite Person hat
exakt seine Ansichten und viele sonstige Eigenschaften, die auch er hat,
z.B. eine Lebensgefährtin. Er ist also alle beide. Warum verschweigt er
das? Daran ist doch nichts Unehrenhaftes!
Und er ist ein schlechter Verlierer: Als ich mit dem Vorbehalt keiner
Sicherheit, aber einer hohen Wahrscheinlichkeit nachwies, dass seine Filme
(evtl. nicht alle) reine Reklame sind, wurde er sogar pampig.
Deine Einschätzung ("verrückter Spinner") ist angesichts dessen eine
Verniedlichung.
Tschüs!
Arnulf
ACK

Dass ihm zwei WEB-Präsenzen zugeordnet werden könnten, das wusste ich
nicht - die 3D Videos habe ich mir ja nicht angesehen.
--
Fritz
Juergen Ilse
2020-03-13 12:00:19 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
1. Wer heute keinen Rundfunk oder Fernsehen empfangen kann, gehört zu einer
Promille-Teilmenge. Es mag drei oder vier deutsche Wohnungsbesitzer geben,
die keinen Radio- oder Fernsehempfänger haben, aber fast alle haben einen
Computer, der dasselbe leistet.
Abgesehen davon, dass es in Deutschland bestimmt auch vereinzelte Haushalte
gibt, die weder einen Computer noch einen Fernseher noch ein Radio besitzen,
leistet ein Computer nicht unbedingt das selbe. Wenn es sich bei dem Computer
umein reines server-System ohne Sound-kart und ohne Grafikkarte handelt,
koennte er zwar einen Stream empfangen und speichern, er koennte ihn aber
nicht dem Benutzer in einer fuer diesen sinnvoll wahrnehmbaren Weise prae-
sentieren (da alle Moeglichkeiten der soundausgabe oder der Videowiedergabe
bei dem Rechner fehlen wuerden). Der Rechner koennte also die Streams nur
"empfangen" aber nicht "verarbeiten und dem Nutzer praesentieren". Die
Funktion waere im Grunde genommen auf die funktion einer reinen Antenne
ohne angeschlossenes Empfangsgeraet beschraenkt (die daten werden von der
Antenne empfangen, koennen aber nicht dem Nutzer praesentiert werden, da
das dazu notwendige Empfangsgeraet fehlt). Wer also einen Rechner ohne
Grafikkarte und ohne Soundkarte besitzt (ja, ich habe auch noch ein paar
solcher Rechner), hat damit einen Rechner, der zwar faelschlicherweise
als Rundfunkempfangsgeraet angesezhen wird, aber keines ist ...
Post by Arnulf Sopp
3. Wie sich die Anzahl der Wohnungen auf die Rundfunkgebühren auswirkt,
weiß ich nicht. Es wäre gerecht, wenn für jede einzelne Wohnung die Gebühr
zu entrichten wäre.
Das war bei der letzten Aendertung der rundfunkgebuehren sehr deutlich
herausgearbeitet worden: durch die Umstellung auf "Haushaltsabgabe"
konnten die Rundfunkanstalten Ruecklöagen von mehreren hundert Millionen
Euro bilden, die so nicht vorgesehen waren. ARD und ZDF bekamen daraufhin
die Auflage, diese zusaetzlichen Ruecklagen (bei ARD un ZDF IIRC jeweils
rund 500 Mio EURO) weitgehend aufzubrauchen, bevor wieder Gebuehrener-
hoehungen genehmigt werden sollten. Ob diese zusaetzlichen Ruecklagen
mittlerweile wirklich aufgebraucht sind, weiss ich nicht ...
Post by Arnulf Sopp
Für intellektuell weniger bedeutsame Teilnehmer, ja, denn sie können sich
ja mit dem Unterschichtfernsehen (private Anstalten, die gegen ihre
Werbekunden nichts äußern werden) zufriedengeben.
In diesem Punkt nehmen sich private und oeffentlich rechtliche wirklich
rein gar nichts. Sicher findet man auch kritische Berichterstattung gegen-
ueber Werbekunden im Programm der privaten, und sicher findet man auch
Sendungen im oeffentlich rechtlichen Rundfunk, die in der einen oder
anderen Weise bestimmten Interessengruppen (die evt., auch als Werbe-
kundschaft oder "wichtiuge staatliche Institutionen" auftreten) "nach
dem Munde geredet". Ja, ich habe beides bereits selbst gesehen, und ich
konsumiere auch regelmaessig sowohl private wie auch oeffentlich recht-
liches Rundfunkprogramm. Auch vom Niveau her sind die Unterschiede zwischen
beiden bei weitem nicht so hoch, wie her immer wieder aufgrund von Vorurtei-
len behauptet wird.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
Fritz
2020-03-13 14:34:04 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Ja, ich habe beides bereits selbst gesehen, und ich
konsumiere auch regelmaessig sowohl private wie auch oeffentlich recht-
liches Rundfunkprogramm. Auch vom Niveau her sind die Unterschiede zwischen
beiden bei weitem nicht so hoch, wie her immer wieder aufgrund von Vorurtei-
len behauptet wird.
Zwischen ORF / ARD, ZDF, plus den zugehörigen Sparten- & Ländersendern
und den rein privaten Sendern, speziell aus der SAT1, RTL, Pro7 Gruppe
besteht doch ein gravierender Unterschied in der Qualität.

Ausnahme sind die Österreich bezogenen Privat-Sender Puls4, Puls24, ATV,
die durchaus informativ sind.

Und grad die Ländersender WDR, MDR, NDR, Bayern, usw. bieten durchaus
interessante Sendungen, Dokumentationen, Gartenberichte - man lernt
dadurch Land & Leute kennen.

Natürlich dürfen da Phönix, 3SAT, ARTE nicht fehlen.

Verschlüsselung und/oder Apps würden zusätzliche Folgekosten verursachen
und Deutsche im Ausland von Informationen abschneiden.

Die ÖR von Österreich und Schweiz verschlüsseln, daher werden deren
Programme im Ausland nicht entschlüsselt.

Das hat nur Urheberrechtliche Ursachen, Österreich bezahlt sicherlich
weniger für die 'kleinen' Senderechte (Lizenz) eines Films als
Deutschland für die 'großen' Senderechte. Es wäre daher sinnvoll das
Europäisch zu lösen (etwa in Form eines finanziellen Ausgleichs), dann
könnte man die Verschlüsselungen komplett weg lassen.

Bei uns in Österreich wurde sogar schon mal andiskutiert, dass Puls4,
Puls24, ATV auch einen bestimmten Anteil (für besondere Sendungen im
öffentlichen Interesse) an den ÖR Gebühren abbekommen. Würde mich nicht
dagegen wehren.
--
Fritz
Fritz
2020-03-13 14:35:41 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Ja, ich habe beides bereits selbst gesehen, und ich
konsumiere auch regelmaessig sowohl private wie auch oeffentlich recht-
liches Rundfunkprogramm. Auch vom Niveau her sind die Unterschiede zwischen
beiden bei weitem nicht so hoch, wie her immer wieder aufgrund von Vorurtei-
len behauptet wird.
Zwischen ORF / ARD, ZDF, plus den zugehörigen Sparten- & Ländersendern
und den rein privaten Sendern, speziell aus der SAT1, RTL, Pro7 Gruppe
besteht doch ein gravierender Unterschied in der Qualität.

Ausnahme sind die Österreich bezogenen Privat-Sender Puls4, Puls24, ATV,
die durchaus informativ sind.

Und grad die Ländersender WDR, MDR, NDR, Bayern, usw. bieten durchaus
interessante Sendungen, Dokumentationen, Gartenberichte - man lernt
dadurch Land & Leute kennen.

Natürlich dürfen da Phönix, 3SAT, ARTE nicht fehlen.

Verschlüsselung und/oder Apps würden zusätzliche Folgekosten verursachen
und Deutsche im Ausland von Informationen abschneiden.

Die ÖR von Österreich und Schweiz verschlüsseln, daher werden deren
Programme im Ausland nicht entschlüsselt.

Das hat nur Urheberrechtliche Ursachen, Österreich bezahlt sicherlich
weniger für die 'kleinen' Senderechte (Lizenz) eines Films als
Deutschland für die 'großen' Senderechte. Es wäre daher sinnvoll das
Europäisch zu lösen (etwa in Form eines finanziellen Ausgleichs), dann
könnte man die Verschlüsselungen komplett weg lassen.

Bei uns in Österreich wurde sogar schon mal andiskutiert, dass Puls4,
Puls24, ATV auch einen bestimmten Anteil (für besondere Sendungen im
öffentlichen Interesse) an den ÖR Gebühren abbekommen. Würde mich nicht
dagegen wehren.

fup2 de.talk.tagesgeschehen
--
Fritz
c***@gmail.com
2020-03-13 09:58:15 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Am Wed, 11 Mar 2020 18:37:49 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit
Wie aus späteren Zeilen deines Posts hervorgeht, sind Metzger und
Was sie als Einkünfte erzielen, muss der Kunde erst mal verdienen,
erarbeiten. Ja, klingt logisch - wenn man bzgl. Logik ziemlich
anspruchslos ist.
Auf dem freien Markt gibt es keine Zwangsarbeit.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Ein systematischer Verfassungsbrecher im höchsten Richteramt hat unter
Missachtung der Schutzmaßnahmen vor Justizwillkür sowie unter Berufung
auf mindestens ein weiteres Urteil das materielle Recht als Maßstab für
Eingriffe in das Grundrecht geleugnet und damit in Deutschland
1. Wer? (Quelle für den angeblich kriminellen Richter)
Rundfunkurteil von vor zwei Jahren.
Post by Arnulf Sopp
2. Er breche die Verfassung systematisch, sagst du. Also ziemlich oft, so
dass man ein System überhaupt erst mal erkennen kann. Welche anderen
Verbrechen kennst du also von ihm?
Er verweist im Urteil auf wiederholten Verfassungsbruch.
Post by Arnulf Sopp
3. Welches weitere Urteil war Grundlage seiner Entscheidung?
Grundlage keines.
Post by Arnulf Sopp
4. Wieso hat ihn bisher kein Aas angezeigt, z.B. auch du nicht?
Doch, natürlich.
Post by Arnulf Sopp
Bei über 80
Mio. Geschädigten ist dies höchst erstaunlich. Das verpflichtet dich zu
einer genaueren Erläuterung deines Anliegens, weil es mit einer gewissen
Verschwörungsirre.
Der Gesetzgeber hat willkürlich eine Gruppe zur Zahlung verpflichtet ohne Zusammenhang mit Rundfunk. Der Gesetzgeber vermutet keine Empfangsmöglichkeit, keinen Empfangswillen, keine tatsächliche Nutzung, sondern lediglich, dass der Verpflichtete Inhaber einer Wohnung ist. Damit werden Wohnungsinhaber willkürlich diskriminiert.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Willkürlich verpflichtete Zwangszahler ...
Nein. Das hieße, dass dieser abgezockt würde, jener aber nicht, dass also
eine Auswahl getroffen werde.
Ja, die Zwangszahler sind willkürlich ausgewählt. Nicht jeder Rundfunknutzer muss zahlen.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
... werden weder nach Leistungsfähigkeit, noch nach Bezug einer Leistung
zur Kasse gebeten.
Hierüber kann man diskutieren. Nach meiner Kenntnis werden zwar schon
Befreiungen von den GEZ-Gebühren gewährt, aber weitere Gründe könnten
wirksam werden. Welche schlägst du vor?
Die Vertragsfreiheit. Diese war Jahrzehnte lang gewährleistet. Man konnte sich Gebühren befreiend vom Empfang abmelden. Das An- und Abmeldeverfahren kann heute per Verschlüsselung durchgeführt werden wie beim Handy.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Bei der zwangsverpflichten Gruppe handelt es sich um Bürger mit dem
Status "Wohnungsbesitzer" - unabhängig von der Wohnungsgröße, unabhängig
von der Anzahl der Wohnungen, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig
davon, ob sie tatsächlich Rundfunk empfangen können.
1. Wer heute keinen Rundfunk oder Fernsehen empfangen kann, gehört zu einer
Promille-Teilmenge. Es mag drei oder vier deutsche Wohnungsbesitzer geben,
die keinen Radio- oder Fernsehempfänger haben, aber fast alle haben einen
Computer, der dasselbe leistet.
Internet ist kein Rundfunk. Niemand hat die Sender ins Internet gerufen. Internetangebote können verschlüsselt werden. Der Computer rechtfertigt keinen Zahlungszwang.
Post by Arnulf Sopp
2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren befreit zu werden.
Jeder hat das Grundrecht, sich von den Rundfunkgebühren befreien zu lassen. Es wird derzeit allerdings verletzt.
Post by Arnulf Sopp
3. Wie sich die Anzahl der Wohnungen auf die Rundfunkgebühren auswirkt,
weiß ich nicht. Es wäre gerecht, wenn für jede einzelne Wohnung die Gebühr
zu entrichten wäre.
Die Wohnungen spielen seit dem Rundfunkurteil keine Rolle mehr. Es geht bei der Kopfsteuer nur um den Status als Wohnungsinhaber.
Post by Arnulf Sopp
4. Die Wohnungsgröße ist völlig gleichgültig; man kann in einem Zimmer das
Radio ziemlich laut aufdrehen, um in der ganzen Wohnung alles mitzukriegen.
Was die Nachbarn davon halten, ist in diesem Zusammenhang unerheblich.
5. Die Vorbedingung "Wohnungsbesitzer" ist endlich mal eine halbwegs
gerechte Option. Die Suche nach Hardware-Besitzern zum Empfang war teuer
und führte zu nichts.
Das Grundrecht wird gewährleistet durch Verschlüsselung wie beim Handy. Da muss man keine Hardware-Recherche betreiben.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Als einzige rechtliche Vermutung der willkürlichen Zahlungsverpflichtung
gilt ihre Eigenschaft als Wohnungsbesitzer...
Eine juristisch 150%ige Lösung ist die alte Methode: An Wohnungstüren
klingeln wie die Zeugen Jehovas und nach Emfpfangsgeräten suchen - falls
man reingelassen wird. Auf diese Weise entlarvte Schwarzseher bezahlen
nicht mal annähernd, was diese Suche kostet.
Post by c***@gmail.com
... Diese Vermutung lässt der totalitäre Staat auch dann nicht fallen,
sollte der Wohnungsbesitzer über längere Zeit im Ausland sein...
Hätte ich eine Zeitung im Abo und befände mich gerade in den Ferien oder
auf Geschäftsreise, dann könnte ich das Abo auch nicht ohne ärgerlichen
Aufwand unterbrechen.
Bei einem freien Vertrag kann man alles Regeln. Die App zum verschlüsselten Empfang könnte vorübergehend deaktiviert werden.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Es gibt schlicht keinen Zusammenhang zwischen Zahlungspflicht und
Rundfunk.
Für intellektuell weniger bedeutsame Teilnehmer, ja, denn sie können sich
ja mit dem Unterschichtfernsehen (private Anstalten, die gegen ihre
Werbekunden nichts äußern werden) zufriedengeben.
Hier geht es nur ums Grundrecht ( Freiheit, Rechtsgleichheit ). Jeder sollte die Inhalte abonnieren können, die er präferiert.
Post by Arnulf Sopp
Für 0,01% der Bevölkerung kann ich dir nur rechtgeben. Kennst du eine
Lösung, die weniger ungerecht ist? Ich nicht.
Die Verschlüsselung.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Mit Zwangsarbeitern sind Rundfunkzahler deshalb zu vergleichen, weil sie
ihren Tribut erst einmal selbst erwirtschaften müssen.
Deine Logik: Leberwurstkunden sind Zwangsarbeiter im Dienst der Metzger,
weil sie den Kaufpreis der Wurst erst mal erwirtschaftet haben müssen. Ja,
schon klar.
Nicht im freien Markt.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Von ihrem Tribut werden Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst von
Landesrundfunkanstalten unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung ohne
wirtschaftliches Risiko höher bezahlt als Beamte.
Das mag so sein - ich kann es nicht überprüfen. Aber was ist daran so
schlimm?
Das Unrecht auf der Einnahmeseite. Recht wäre, dass Unternehmen mit Einnahmen aufgrund freier Verträge frei wirtschaften dürfen.
Post by Arnulf Sopp
Hast du schon mal an Auswanderung gedacht? Angesichts deines brutalen
Leidens hierzulande wäre das doch eine gnädige Option!
Der Bürger hat in diesem Land Grundrechte. Er sollte sich von Rechtsbeugern nicht vertreiben lassen.
Post by Arnulf Sopp
Oder hast du Angst, dann nicht mehr von den Vorteilen der deutschen
Staatsangehörigkeit zu profitieren? Das wäre dann allerdings gekniffen und
inkonsequent nach einem Scheißmotto: Ich lebe in einem Scheißstaat, aber
ich möchte nirgends anders wohnen, weil es sonst überall noch beschissener
ist.
Das Grundrecht ist ein unaufgebbarer Vorteil.
Post by Arnulf Sopp
Was hältst du von Suizid? Eine Lösung, die die genannten Nachteile nicht
hat.
In den Selbstmordtreiben ist totalitäre Politik, etwa der Killer-SPD.
Post by Arnulf Sopp
Tschüs!
Arnulf
--
Allradantrieb bedeutet, daß man erst dort steckenbleibt, wo der
Abschleppwagen nicht hinkommt.
Autor unbekannt
Arnulf Sopp
2020-03-14 01:26:34 UTC
Permalink
Am Fri, 13 Mar 2020 02:58:15 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Ein systematischer Verfassungsbrecher im höchsten Richteramt hat unter
Missachtung der Schutzmaßnahmen vor Justizwillkür sowie unter Berufung
auf mindestens ein weiteres Urteil das materielle Recht als Maßstab
für Eingriffe in das Grundrecht geleugnet und damit in Deutschland
1. Wer? (Quelle für den angeblich kriminellen Richter)
Rundfunkurteil von vor zwei Jahren.
Ok, dann kannst du keine Quelle mehr nennen. Das ist ausnahmsweise
verzeihlich.
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
2. Er breche die Verfassung systematisch, sagst du. Also ziemlich oft, so
dass man ein System überhaupt erst mal erkennen kann. Welche anderen
Verbrechen kennst du also von ihm?
Er verweist im Urteil auf wiederholten Verfassungsbruch.
Moment! Verstehe ich es richtig, dass der nach deiner Aussage kriminelle
Richter auf weitere Verfassungsbrüche verwies? Und wie macht er das im
Urteil, wo er doch wohl der Beklagte war? Das Urteil schreibt nämlich der
Richter.

Es kann auch sein, dass ich deine knappen Worte falsch verstehe.
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
4. Wieso hat ihn bisher kein Aas angezeigt, z.B. auch du nicht?
Doch, natürlich.
Da das Einzugsverfahren für die Rundfunkgebühren nach wie vor auf die
Wohnung bezogen ist, führten die Anzeigen offenbar zu nichts. Das kann nur
bedeuten, dass so gut wie alle Juristen Verbrecher sind. Oder alternativ,
dass dieses Verfahren das kleinste aller Übel auch im justistischen Sinne
ist.
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
Bei über 80
Mio. Geschädigten ist dies höchst erstaunlich. Das verpflichtet dich zu
einer genaueren Erläuterung deines Anliegens, weil es mit einer gewissen
Verschwörungsirre.
Der Gesetzgeber hat willkürlich eine Gruppe zur Zahlung verpflichtet ohne Zusammenhang mit Rundfunk. Der Gesetzgeber vermutet keine Empfangsmöglichkeit, keinen Empfangswillen, keine tatsächliche Nutzung, sondern lediglich, dass der Verpflichtete Inhaber einer Wohnung ist. Damit werden Wohnungsinhaber willkürlich diskriminiert.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Willkürlich verpflichtete Zwangszahler ...
Nein. Das hieße, dass dieser abgezockt würde, jener aber nicht, dass also
eine Auswahl getroffen werde.
Ja, die Zwangszahler sind willkürlich ausgewählt. Nicht jeder Rundfunknutzer muss zahlen.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
... werden weder nach Leistungsfähigkeit, noch nach Bezug einer Leistung
zur Kasse gebeten.
Hierüber kann man diskutieren. Nach meiner Kenntnis werden zwar schon
Befreiungen von den GEZ-Gebühren gewährt, aber weitere Gründe könnten
wirksam werden. Welche schlägst du vor?
Die Vertragsfreiheit. Diese war Jahrzehnte lang gewährleistet. Man konnte sich Gebühren befreiend vom Empfang abmelden. Das An- und Abmeldeverfahren kann heute per Verschlüsselung durchgeführt werden wie beim Handy.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Bei der zwangsverpflichten Gruppe handelt es sich um Bürger mit dem
Status "Wohnungsbesitzer" - unabhängig von der Wohnungsgröße, unabhängig
von der Anzahl der Wohnungen, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig
davon, ob sie tatsächlich Rundfunk empfangen können.
1. Wer heute keinen Rundfunk oder Fernsehen empfangen kann, gehört zu einer
Promille-Teilmenge. Es mag drei oder vier deutsche Wohnungsbesitzer geben,
die keinen Radio- oder Fernsehempfänger haben, aber fast alle haben einen
Computer, der dasselbe leistet.
Internet ist kein Rundfunk. Niemand hat die Sender ins Internet gerufen.
Dich oder mich hat auch niemand ins Internet gerufen, dennoch sind wir
drin. Es steht selbstverständlich auch einer Rundfunkanstalt frei, im Web
präsent zu sein.
Post by c***@gmail.com
Internetangebote können verschlüsselt werden. Der Computer rechtfertigt
keinen Zahlungszwang.
Äh, doch! Andernfalls hätten die Klagen dagegen Erfolg gehabt. Außerdem
möchte ich den Aufschrei nicht hören, wenn Auto- oder gar Taschenradios
plötzlich eine Decoder-Box brauchen, evtl. 5 Boxen pro Haushalt!

Es kommt hinzu: Mein Radio- und Fernsehkonsum erstreckt sich über ca. 10
häufig empfangene Sender. Zusammen mit selten genutzten mögen es 15 sein.
So dürfte ich also an 15 Anstalten Gebühren bezahlen. Nein, danke!
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren befreit zu werden.
Jeder hat das Grundrecht, sich von den Rundfunkgebühren befreien zu
lassen. Es wird derzeit allerdings verletzt.
Oben schilderte ich die Nachteile bei Verschlüsselung: Sauteuer, angefangen
bei der Hardware. Hier der Nachteil der gegenwärtigen Gesetzeslage: Gefühlt
1‰ der Bevölkerung ist benachteiligt. Und die sollten eigentlich kein
Problem damit haben, tatsächlich von den Gebühren befreit zu werden, wenn
ihr Auto tatsächlich kein Radio hat, wenn sie selbst kein Smartphone haben
usw.
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
Hast du schon mal an Auswanderung gedacht? Angesichts deines brutalen
Leidens hierzulande wäre das doch eine gnädige Option!
Der Bürger hat in diesem Land Grundrechte. Er sollte sich von
Rechtsbeugern nicht vertreiben lassen.
Nun, wenn die Grundrechte nicht gewährt werden, ist dieses Argument
hinfällig.

Tschüs!
Arnulf
--
Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.
Oscar Wilde
Siegfrid Breuer
2020-03-14 03:12:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Internetangebote können verschlüsselt werden. Der Computer
rechtfertigt keinen Zahlungszwang.
Äh, doch! Andernfalls hätten die Klagen dagegen Erfolg gehabt.
Außerdem möchte ich den Aufschrei nicht hören, wenn Auto- oder gar
Taschenradios plötzlich eine Decoder-Box brauchen, evtl. 5 Boxen pro
Haushalt!
Trifft aber nur bei schwerstabhaengigen Propagandamedien-Junkies zu!
Post by Arnulf Sopp
Oben schilderte ich die Nachteile bei Verschlüsselung: Sauteuer,
angefangen bei der Hardware.
Na und? Die zocken uns doch genug ab mit der Wohnsitzzwangsabgabe!
Und wofuer kriegt eigentlich son Buhro 300000EU Jahresgehalt.
Der koennte die Verschluesselung doch ganz alleine zahlen, wenn
er sich ein klein bisschen einschraenkt
--
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
Post by Arnulf Sopp
Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<Loading Image...>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
l***@web.de
2020-03-14 08:19:06 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren befreit zu werden.
Jeder hat das Grundrecht, sich von den Rundfunkgebühren befreien zu
lassen. Es wird derzeit allerdings verletzt.
Oben schilderte ich die Nachteile bei Verschlüsselung: Sauteuer, angefangen
bei der Hardware.
LOL. Sky und andere private Sender verschlüsseln auch. Und das, obwohl die
wahrscheinlich nur ein Bruchteil dessen an Finanzkraft haben wie die
Zwangsabzocker vom ÖR, die pro Jahr ca. 8 Milliarden Euro einsacken.
Post by Arnulf Sopp
Hier der Nachteil der gegenwärtigen Gesetzeslage: Gefühlt
1‰ der Bevölkerung ist benachteiligt. Und die sollten eigentlich kein
Problem damit haben, tatsächlich von den Gebühren befreit zu werden, wenn
ihr Auto tatsächlich kein Radio hat, wenn sie selbst kein Smartphone haben
usw.
Und wenn sie den ÖR gar nicht nutzen?
Warum soll man für etwas zahlen, was man nicht nutzt?
Oder sollen jetzt Blockwarte in jede einzelne Wohnung reingucken oder wie
stellst Du dir das vor? Totalüberwachung?
c***@gmail.com
2020-03-15 16:03:18 UTC
Permalink
Post by l***@web.de
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren befreit zu werden.
Jeder hat das Grundrecht, sich von den Rundfunkgebühren befreien zu
lassen. Es wird derzeit allerdings verletzt.
Oben schilderte ich die Nachteile bei Verschlüsselung: Sauteuer, angefangen
bei der Hardware.
LOL. Sky und andere private Sender verschlüsseln auch. Und das, obwohl die
wahrscheinlich nur ein Bruchteil dessen an Finanzkraft haben wie die
Zwangsabzocker vom ÖR, die pro Jahr ca. 8 Milliarden Euro einsacken.
Post by Arnulf Sopp
Hier der Nachteil der gegenwärtigen Gesetzeslage: Gefühlt
1‰ der Bevölkerung ist benachteiligt. Und die sollten eigentlich kein
Problem damit haben, tatsächlich von den Gebühren befreit zu werden, wenn
ihr Auto tatsächlich kein Radio hat, wenn sie selbst kein Smartphone haben
usw.
Und wenn sie den ÖR gar nicht nutzen?
Von 83 Mio. Einwohnern, schauen 58 Mio. fern, müssen 38 Mio. zahlen, wobei nur 14 Mio. ARD und ZDF schauen. Zwei Drittel der Bürger nutzen die Öffentlichen nicht. Zwischen Zwangsabgabe und Rundfunk gibt es jedoch keinen Zusammenhang.

24 Mio. Bürger und Wähler werden um ihr Grundrecht auf Freiheit und Rechtsgleichheit betrogen. Sie werden willkürlich diskriminiert. Vergleichbar wäre mit der Zahlungspflicht nur für Wohnungsinhaber wäre eine Zahlungspflicht nur für Frauen.
Post by l***@web.de
Warum soll man für etwas zahlen, was man nicht nutzt?
Oder sollen jetzt Blockwarte in jede einzelne Wohnung reingucken oder wie
stellst Du dir das vor? Totalüberwachung?
Kontrolle ist berechtigt und durch Verschlüsselung möglich.
Arnulf Sopp
2020-03-16 02:21:23 UTC
Permalink
Am Sun, 15 Mar 2020 09:03:18 -0700 (PDT) schrieb
Post by l***@web.de
Post by Arnulf Sopp
Oben schilderte ich die Nachteile bei Verschlüsselung: Sauteuer,
angefangen bei der Hardware.
LOL. Sky und andere private Sender verschlüsseln auch. Und das, obwohl
die wahrscheinlich nur ein Bruchteil dessen an Finanzkraft haben wie
die Zwangsabzocker vom ÖR, die pro Jahr ca. 8 Milliarden Euro
einsacken.
In meinem VP gab ich zu bedenken, dass Verschlüsselung sehr teuer ist, weil
nicht nur Decrypt-Boxen (einige wegen einiger Einzelgeräte!) angeschafft
werden müssten, sondern auch Kosten pro Einzelsender fällig würden. Und da
wäre noch die Frage, ob jede Box mit jedem Sender klarkommt. Dagegen ist
die "Zwangsgebühr" ein Schnäppchen!
Post by l***@web.de
Post by Arnulf Sopp
Hier der Nachteil der gegenwärtigen Gesetzeslage: Gefühlt 1‰ der
Bevölkerung ist benachteiligt. Und die sollten eigentlich kein Problem
damit haben, tatsächlich von den Gebühren befreit zu werden, wenn ihr
Auto tatsächlich kein Radio hat, wenn sie selbst kein Smartphone haben
usw.
Und wenn sie den ÖR gar nicht nutzen?
Das ist wurscht. Alle Autos müssen ein Kennzeichen haben, auch wenn niemals
der Bedarf besteht, dieses in einer gegebenen Verkehrssituation zu kennen.
Auf allen aufnahmefähigen technischen Geräten (z.B. Tonband) liegt (in D)
ein Aufpreis, mit dem alle Aufnahmen zur privaten Nutzung abgegolten sind.
Alle Menschen (in D) müssen gewisse Versicherungen haben, auch wenn sie
niemals in die Lage kommen, sie in Anspruch zu nehmen. Usw.
Von 83 Mio. Einwohnern, schauen 58 Mio. fern, ...
Das ist völlig unglaubwürdig. 35 von 83 Bürgern sehen nicht fern, also
knapp ein Viertel? Wohl gemerkt reden wir nicht davon, ob ein Viertel die
Sportschau verschmäht, sondern jegliches Fernsehen. Nie im Leben! Höchstens
10% gehören zu der Gruppe, die keinen Fernseher und kein Radio mehr hat,
weil sie alles aus dem Internet beziehen.

Ich wiederhole: HAT, nicht NUTZT. Wer ein empfangstaugliches Gerät HAT,
NUTZT es möglicherweise nicht, aber das kann man nicht kontrollieren.
Deshalb ist diese Frage belanglos.
... müssen 38 Mio. zahlen, wobei nur 14 Mio. ARD und ZDF schauen.
Echt? Dann begnügt sich also ein gutes Viertel der Bevölkerung mit den
Nachrichten (wenn man das so nennen darf) von RTL, Sat1, Youtube, Liveleak
& Co.? Das ist deprimierend und beängstigend.
Zwei Drittel der Bürger nutzen die Öffentlichen nicht.
Jedenfalls lt. Selbstauskunft. Ich habe den Traum, dass sich davon viele um
acht abends doch noch zur Tagesschau verirren. Wenn aber alle nur noch den
"Bachelor" oder "Bauer sucht Hirn" gucken, verbiete ich hiermit allen
Betroffenen, sich als Angehörige des europäischen Abendlandes zu sehen.

Ok, dazu fehlt mir die Autorität.
Zwischen Zwangsabgabe und Rundfunk gibt es jedoch keinen Zusammenhang.
Je nach dem, wie eng man das sehen möchte. Wenn z.B. Kirchen verantworten
dürfen, dass - je nach Bundesland oder Gemeinde - an bestimmten Tagen im
Jahr Discos dichtmachen müssen oder auch andere Vergnügungen verboten sind,
dann sehe ich auch keinen Zusammenhang zwischen Glauben und Freizeit der
Bevölkerung. Symbolische Handlungen oder Unterlassungen sind halt nur genau
dies: Symbole und somit Kokolores aus rationaler Sicht.
24 Mio. Bürger und Wähler werden um ihr Grundrecht auf Freiheit und
Rechtsgleichheit betrogen.
Da sie um keinerlei Freiheit beraubt werden, auch vorm Kadi nicht ungleich
behandelt werden, darf man diese Aussage ins Reich der Märchen verweisen.
Aber es steht dir selbstverständlich frei, deine bisher bloße Behauptung
zu belegen.
Sie werden willkürlich diskriminiert.
Es wurde hier schon sattsam dargelegt, dass derart wenige Menschen wirklich
diskriminiert werden, dass die Karlsruher Justiz diesen Schaden geringer
einschätzt als den, alle Steuerzahler um den Betrag zu erleichtern, der die
Möglichkeiten der illegalen Gebührenvermeidung abblockt.
Vergleichbar wäre mit der Zahlungspflicht nur für Wohnungsinhaber wäre
eine Zahlungspflicht nur für Frauen.
Warum ist ein Krankenversicherungsvertrag für eine Frau teurer als für
einen Mann? Weil Frauen bei Geburten ärztlichen Beistand möchten? Nein!
Weil Versicherungen Verbrecher sind. Oder sollte ich dich hier falsch
verstanden haben?

Und damit du umgekehrt nicht mich falsch verstehst: Das war Satire. Ich
hab's nun mal nicht so mit hirntoten Smileys.
Post by l***@web.de
Warum soll man für etwas zahlen, was man nicht nutzt?
Weil man es nutzen KANN. Das ist nun mal nicht überprüfbar.
Post by l***@web.de
Oder sollen jetzt Blockwarte in jede einzelne Wohnung reingucken oder
wie stellst Du dir das vor? Totalüberwachung?
Kontrolle ist berechtigt und durch Verschlüsselung möglich.
Gähn! Verschlüsselung ist finanziell ruinös und somit die schlechteste
Lösung. Das habe ich hier nunmehr schon zweimal begründet.

Aber Kontrolle ist wirklich berechtigt. Aber ebenfalls sauteuer, wenn sie
etwas nützen soll - also ist die Kontroll-Alternative mindestens
fragwürdig.

Tschüs!
Arnulf
--
Die Konservativen sind die Pausenzeichen der Geschichte.
Norman Mailer
Siegfrid Breuer
2020-03-16 02:57:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
In meinem VP gab ich zu bedenken, dass Verschlüsselung sehr teuer
ist, weil nicht nur Decrypt-Boxen (einige wegen einiger
Einzelgeräte!) angeschafft werden müssten, sondern auch Kosten pro
Einzelsender fällig würden. Und da wäre noch die Frage, ob jede Box
mit jedem Sender klarkommt. Dagegen ist die "Zwangsgebühr" ein
Schnäppchen!
BIST DU NUR BLOeD, oder wird das so von einem Systembuettel
erwartet? Sorge, dass sie Dir Deine Pension kuerzen, Soppili?
Post by Arnulf Sopp
... müssen 38 Mio. zahlen, wobei nur 14 Mio. ARD und ZDF schauen.
Echt? Dann begnügt sich also ein gutes Viertel der Bevölkerung mit
den Nachrichten (wenn man das so nennen darf) von RTL, Sat1, Youtube,
Liveleak & Co.? Das ist deprimierend und beängstigend.
Andere Alternativen kennst Du Tagesschau-Junkie nicht?
Post by Arnulf Sopp
Ich habe den Traum, dass sich davon viele um acht abends doch noch
zur Tagesschau verirren. Wenn aber alle nur noch den "Bachelor" oder
"Bauer sucht Hirn" gucken
Andere Alternativen kennst Du Tagesschau-Junkie nicht?
Post by Arnulf Sopp
Gähn! Verschlüsselung ist finanziell ruinös
Deswegen machen das auch so viele, die NICHT acht Milliarden
jedes Jahr in den Arsch gedengelt kriegen!
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
Juergen Ilse
2020-03-14 12:18:16 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Dich oder mich hat auch niemand ins Internet gerufen, dennoch sind wir
drin. Es steht selbstverständlich auch einer Rundfunkanstalt frei, im Web
präsent zu sein.
... aber nicht finanziert von den Rundfunkgebuehren, wenn denn die Internet-
auftritte *kein* Rundfunk sind (was ich im uebrigen genauso sehe), denn der
Rundfunkbeitrag ist (wenn ich nich jetzt nicht irre) zweckgebunden fuer die
Gestaltung des oeffentlich rechtlichen *RUNDFUNKS* ...
Wenn die Zweckbindung des Rundfunkbeitrags wegfallen kann, was sollte die
Rundfunkanstalten dann davon abhalten, auch oeffentlich rechtliche Presse
oder oeffentlich rechtliche Flugblaetter davon zu finanzieren?
Und ja, ich halte den Rundfunkbeitrag in der aktuellen Form fuer mehr als
fragwuerdig, auch wenn die Rechner am BVerfG das anders gesehen haben.
Aber waren diese Richter denn unfehlbar?

Tschuess,
Juergen Ilse (juergenqusenet-verwaltung.de)
Arnulf Sopp
2020-03-15 00:47:30 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Dich oder mich hat auch niemand ins Internet gerufen, dennoch sind wir
drin. Es steht selbstverständlich auch einer Rundfunkanstalt frei, im
Web präsent zu sein.
... aber nicht finanziert von den Rundfunkgebuehren, wenn denn die
Internet- auftritte *kein* Rundfunk sind (was ich im uebrigen genauso
sehe), denn der Rundfunkbeitrag ist (wenn ich nich jetzt nicht irre)
zweckgebunden fuer die Gestaltung des oeffentlich rechtlichen
*RUNDFUNKS* ...
Als erstes schoss es mir in den Kopf, dass es die "Schweizerische
Rundspruchgesellschaft" (SRG) gibt, die ja auch nicht nur spricht, sondern
Fernsehen ausstrahlt. Aber ein Blick auf Wikipedia belehrte mich, dass sie
inzwischen "Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft" heißt.

Dann nehmen wir also die "British Broadcasting Corporation" (BBC). Ihr Name
deutet an, dass sie etwas sozusagen "in die Breite schmeißen" (verbreiten)
soll. Bei broadcast denkt jedermann sofort an Funkmedien, aber das wäre
nicht zwingend.

So denke ich, dass man es bei den Rundfunkanstalten nicht so eng sehen
sollte. So ist m.E. nichts gegen eine Mediathek einzuwenden. Wieviele
Menschen haben überhaupt keinen Fernseher mehr und lutschen nur noch die
Mediatheken aus?

Und dass es zur Zeit der Gründung der ARD noch kein Internet gab, dass sie
also auf Radio und Fernsehen festgelegt war, kann heute ebenfalls liberaler
gesehen werden.
Post by Juergen Ilse
Wenn die Zweckbindung des Rundfunkbeitrags wegfallen kann, was sollte die
Rundfunkanstalten dann davon abhalten, auch oeffentlich rechtliche Presse
oder oeffentlich rechtliche Flugblaetter davon zu finanzieren?
1. Dass es bei Gründung der ARD bereits seit über 100 Jahren regelmäßige
Zeitungen gab, schaffte Fakten: Die Presse soll nicht rumfunken - was sie
aber munter tut (Spiegel TV u.ä.) und der Rundfunk sollte nicht drucken.
Da hat die Presse damals geschlafen, die ohne weiteres auch die Funkmedien
hätte betreiben können. Nun, viele Medienkonzerne beinhalten beides.

Aber das Internet ist keinem der beiden Medientypen zuzuordnen, also dürfen
sich beide draufstürzen, was sie ja auch tun.
Post by Juergen Ilse
Und ja, ich halte den Rundfunkbeitrag in der aktuellen Form fuer mehr als
fragwuerdig, auch wenn die Rechner am BVerfG das anders gesehen haben.
Aber waren diese Richter denn unfehlbar?
Niemand ist unfehlbar. Wenn aber die gegenwärtige Regelung wirklich illegal
ist (hier drückt sich Bonaventura sehr viel weniger moderat aus als Du) und
noch keine einzige Strafanzeige Erfolg hatte, dann gibt es nur eine
Möglicheit: Unsere KOMPLETTE Justiz ist kriminell. Da neige ich doch eher
zu der Möglichkeit, dass die gegenwärtige Regelung einen derart geringen
Schaden anrichtet, dass ihre zweifellosen Vorteile juristisch tatsächlich
als höherrangig einzustufen sind.

Tschüs!
Arnulf
--
Einer der wesentlichsten Unterschiede zwischen einer Katze und einer Lüge
ist, daß die Katze nur neun Leben hat.
Mark Twain
Der Habakuk.
2020-03-15 07:15:28 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Hallo,
Niemand ist unfehlbar. Wenn aber die gegenwärtige Regelung wirklich illegal
ist (hier drückt sich Bonaventura sehr viel weniger moderat aus als Du) und
noch keine einzige Strafanzeige Erfolg hatte, dann gibt es nur eine
Möglicheit: Unsere KOMPLETTE Justiz ist kriminell.
Naja, es sind ja bei weitem nicht alle Juristen mit der
Gebührenregelung bzw dem ÖR Rundfunk beschäftigt. Und auch unter
Juristen dürfte es zum Thema unterschiedliche Meinungen geben. (Zwei
Juristen, drei Meinungen ;-))
Post by Arnulf Sopp
Da neige ich doch eher
zu der Möglichkeit, dass die gegenwärtige Regelung einen derart geringen
Schaden anrichtet, dass ihre zweifellosen Vorteile juristisch tatsächlich
als höherrangig einzustufen sind.
Das ist imho ein gefährliches Argument, wenn man die Sache auch so
regeln könnte, daß diese "geringen Schäden" vermieden werden können.

Aber ich vermute, bei allem, was einem Bezahlmodell auch nur nahe
käme, würden die Einnahmen *drastisch* wegbrechen. Das wird von off.
Seite nie erwähnt, ist aber imho ein äußerst wichtiger Grund, daß die
jetzigen Regelungen nicht geändert werden.

Und man könnte sich natürlich auch noch drüber unterhalten, was denn
nun vernünftigerweise unter "Grundversorgung" zu verstehen sei.

*Müssen* es denn wirklich gleich 21 verschiedene Fernsehprogramme bzw.
Sendeanstalten sein?

Auch über diverse Sendungen und Formate könnte man sprechen. Ob die
alle wirklich nur Grundbedürfnisse abdecken? Teilweise wird sehr viel
Geld für etwas ausgegeben, was viele der "Zwangskunden" gar nicht
interessiert? Aber warum sollten die dann dafür zahlen müssen?
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Arnulf Sopp
2020-03-16 01:02:24 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Niemand ist unfehlbar. Wenn aber die gegenwärtige Regelung wirklich
illegal ist (hier drückt sich Bonaventura sehr viel weniger moderat aus
als Du) und noch keine einzige Strafanzeige Erfolg hatte, dann gibt es
nur eine Möglicheit: Unsere KOMPLETTE Justiz ist kriminell.
Naja, es sind ja bei weitem nicht alle Juristen mit der Gebührenregelung
bzw dem ÖR Rundfunk beschäftigt. Und auch unter Juristen dürfte es zum
Thema unterschiedliche Meinungen geben. (Zwei Juristen, drei Meinungen
;-))
Schon, aber:

Wenn die mit einschlägigen Strafanzeigen betrauten Juristen allesamt
kriminell sind (Strafvereitelung), dann sind es zumindest deutlich
mehrheitlich auch alle anderen, denn die haben bloß das Glück, mit dieser
Materie nicht befasst zu sein. Da sie - hiervon abgesehen - mit allen ihren
Kollegen gleich einzuschätzen sind, ist anzunehmen, dass sie ebenfalls so
kriminell handeln würden, wenn sie nun doch mit dieser Materie zu tun
bekämen.
Post by Arnulf Sopp
Da neige ich doch eher zu der Möglichkeit, dass die gegenwärtige
Regelung einen derart geringen Schaden anrichtet, dass ihre
zweifellosen Vorteile juristisch tatsächlich als höherrangig
einzustufen sind.
Das ist imho ein gefährliches Argument, wenn man die Sache auch so
regeln könnte, daß diese "geringen Schäden" vermieden werden können.
Derartige Kompromisse gibt es zuhauf. Eins von seeehr vielen Beispielen:

Mein Haus hat einen Stellplatz für mein Auto. Wenn mich jemand zuparkt,
kann ich mir Hilfe von der Polizei holen, denn das ist Freiheitsberaubung.
Wenn ich jedoch weg war, nun nach Hause komme, aber da versperrt mir ein
gesetzwidrig geparktes Fahrzeug den Weg, dann darf ich mir einen Parkplatz
auf der Straße suchen. Nicht etwa, dass der Falschparker im Recht wäre,
aber mein Nachteil wird als hinnehmbar eingestuft. Die Polizei rührt dann
keinen Finger.
Aber ich vermute, bei allem, was einem Bezahlmodell auch nur nahe käme,
würden die Einnahmen *drastisch* wegbrechen. Das wird von off. Seite nie
erwähnt, ist aber imho ein äußerst wichtiger Grund, daß die jetzigen
Regelungen nicht geändert werden.
Hier muss ich nachfragen: Meinst du damit, dass mehr und mehr Kunden ihre
Empfänger-Hardware abschaffen würden, wenn sie nicht durch die
Haushaltslösung bei der Stange gehalten würden? Davon gehe ich nicht aus,
denn der Computer, mit dem es sich trefflich fernsehen lässt, wird im
Alltag immer wichtiger, so dass niemand ihn abschaffen würde.

Ob der Kunde damit tatsächlich fernsieht, ist nicht überprüfbar, also ist
diese Frage ohne jeden Belang.
Und man könnte sich natürlich auch noch drüber unterhalten, was denn nun
vernünftigerweise unter "Grundversorgung" zu verstehen sei.
Ok. Ich habe jetzt kein Rundfunkgesetz vor der Nase und kann nicht
überprüfen, ob die Grundversorgung als Mindestanforderung definiert ist,
also gern übertroffen werden darf. Wenn ja, erübrigt sich jedes weitere
Wort.
*Müssen* es denn wirklich gleich 21 verschiedene Fernsehprogramme bzw.
Sendeanstalten sein?
Nein. Die privaten Anstalten könnten meinetwegen ihren Laden dichtmachen.
Auch über diverse Sendungen und Formate könnte man sprechen. Ob die alle
wirklich nur Grundbedürfnisse abdecken?
Natürlich nicht. So gehört es z.B. nicht zu den Grundbedürfnissen, in
nachmittäglichen Talkshows Proleten verbal auf andere Proleten einprügeln
zu sehen. Aber auch andere Formen von "scripted reality" (oder wie das
heißt) sind in der abendländischen Kultur eher eine sehr, sehr periphere
Randerscheinung.
Teilweise wird sehr viel Geld für etwas ausgegeben, was viele der
"Zwangskunden" gar nicht interessiert? Aber warum sollten die dann dafür
zahlen müssen?
Stimmt. Weg mit dem Sport im Fernsehen! Oha, das gibt einen Shitstorm! Im
Ernst: Ich habe nicht nur kein einziges Fußballspiel in meinem Leben
verfolgt, sei es im Stadion oder im Fernsehen, noch habe ich eine einzige
Sekunde "Dallas", "Lindenstraße" oder "Kunst&Krempel" gesehen. Aber ich
habe das mitfinanziert.

Schlimm? Nein. Andere Leute finanzieren meine Vorlieben, auch wenn sie
ihnen ebenfalls nichts abgewinnen können. Das gleicht sich also aus. Einer
für alle, alle für einen! (Alexandre Dumas d.Ä.)

Tschüs!
Arnulf
--
Die Konservativen sind die Pausenzeichen der Geschichte.
Norman Mailer
Der Habakuk.
2020-03-16 08:14:01 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Aber ich vermute, bei allem, was einem Bezahlmodell auch nur nahe käme,
würden die Einnahmen *drastisch* wegbrechen. Das wird von off. Seite nie
erwähnt, ist aber imho ein äußerst wichtiger Grund, daß die jetzigen
Regelungen nicht geändert werden.
Hier muss ich nachfragen: Meinst du damit, dass mehr und mehr Kunden ihre
Empfänger-Hardware abschaffen würden, wenn sie nicht durch die
Haushaltslösung bei der Stange gehalten würden?
Wahrscheinlich nicht. Aber ich bin überzeugt daß sehr viele bevorzugt
die Privaten sehen würden und nur hin und wieder vielleicht mal die
Tagesschau, oder ein interessantes Fußballspiel, das auf den ÖR
ausgestrahlt wird. Und vor allem die junge Generation schaut oft gar
kein _lineares_ Fernsehen, sondern gestreamte Serien etwa über Netflix
oder Youtubevideos.

Mit Verschlüsselung und quasi minutengenauer Abrechnung würde sich
wahrscheinlich zeigen daß diese ominöse "Grundversorgung" von so
wenigen nur noch so so selten (zeitgerechte Abrechnung) wahrgenommen
wird daß dieser Begriff Grundversorgung als Argument für die
Sendeanstalten immer neue und neue Milliarden zu verlangen und
erhalten einfach nicht mehr zieht. Als Irrtum oder Lüge enttarnt
werden wird.
Dass wissen die Verantwortlichen natürlich aber sie werden es solange
nicht zugeben, bis eben veränderte Abrechnungsmodi es zwangsweise
offenlegen.
Post by Arnulf Sopp
Davon gehe ich nicht aus,
denn der Computer, mit dem es sich trefflich fernsehen lässt, wird im
Alltag immer wichtiger, so dass niemand ihn abschaffen würde.
Vielleicht schauen diese Leute dann gar kein ARD, ZDF WDR3 oder so,
sondern lieber Youtube, Netflix, oder Amazon prime TV, Fire TV und wie
die alle heißen mögen?
Post by Arnulf Sopp
Ob der Kunde damit tatsächlich fernsieht, ist nicht überprüfbar, also ist
diese Frage ohne jeden Belang.
Klingt jetzt für mich so, wie wenn das Bundesverfassungsgericht auf
Klagen eine Pornofimanbieters über Internet feststellt, daß es
rechtmäßig ist, jedem Internetzugangsinhaber monatlich ne Rechnung
über 39,99€ wegen *möglichem* Pornovideogucken bei dem Anbieter
schicken zu dürfen. Die tatsächliche Nutzung ist ja nixcht
überprüfbar, also ist diese Frage ohne jeden Belang.

Merkst du was, werter Sopp?
Post by Arnulf Sopp
Und man könnte sich natürlich auch noch drüber unterhalten, was denn nun
vernünftigerweise unter "Grundversorgung" zu verstehen sei.
Ok. Ich habe jetzt kein Rundfunkgesetz vor der Nase und kann nicht
überprüfen, ob die Grundversorgung als Mindestanforderung definiert ist,
also gern übertroffen werden darf. Wenn ja, erübrigt sich jedes weitere
Wort.
*Müssen* es denn wirklich gleich 21 verschiedene Fernsehprogramme bzw.
Sendeanstalten sein?
Nein. Die privaten Anstalten könnten meinetwegen ihren Laden dichtmachen.
Hey mann, ich habe gar nicht gerechnet daß du das jetzt mißverstehst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_%C3%B6ffentlich-rechtlichen_Programme_in_Deutschland

Diese 21 Sender sind(!) allesamt(!) öffentlich-rechtliche! Die
privaten kämmen noch gesondert hinzu. :-)
Post by Arnulf Sopp
Auch über diverse Sendungen und Formate könnte man sprechen. Ob die alle
wirklich nur Grundbedürfnisse abdecken?
Natürlich nicht. So gehört es z.B. nicht zu den Grundbedürfnissen, in
nachmittäglichen Talkshows Proleten verbal auf andere Proleten einprügeln
zu sehen. Aber auch andere Formen von "scripted reality" (oder wie das
heißt) sind in der abendländischen Kultur eher eine sehr, sehr periphere
Randerscheinung.
Teilweise wird sehr viel Geld für etwas ausgegeben, was viele der
"Zwangskunden" gar nicht interessiert? Aber warum sollten die dann dafür
zahlen müssen?
Stimmt. Weg mit dem Sport im Fernsehen! Oha, das gibt einen Shitstorm! Im
Ernst: Ich habe nicht nur kein einziges Fußballspiel in meinem Leben
verfolgt, sei es im Stadion oder im Fernsehen, noch habe ich eine einzige
Sekunde "Dallas", "Lindenstraße" oder "Kunst&Krempel" gesehen. Aber ich
habe das mitfinanziert.
Schlimm? Nein. Andere Leute finanzieren meine Vorlieben, auch wenn sie
ihnen ebenfalls nichts abgewinnen können. Das gleicht sich also aus. Einer
für alle, alle für einen! (Alexandre Dumas d.Ä.)
Ich frage mich aber ob diese Art von Solidargemeinschaft in diesem
Fall unter den heutigen Bedingungen wirklich sinnvoll ist.

Klar in den 60ern, mit nur ARD und ZDF und beschränktem Sendeangebot
war das imho noch sinnvoll und gerechtfertigt. Da saßen ja teilweise
ganze Familien plus Nachbarn um den einen Fernseher um Nachtrichten
oder gefragte Sendungen sehen zu können. Aber die Welt hat sich
geändert und heute ist das Informationsangebot aus diversen Quellen
geradezu abundant und allzeit allüberall verfügbar. .

Vielleicht solltest du mal unter diesem Aspekt das alles nochmal
überdenken.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Arnulf Sopp
2020-03-17 01:57:00 UTC
Permalink
Post by Der Habakuk.
Meinst du damit, dass mehr und mehr Kunden ihre Empfänger-Hardware
abschaffen würden, wenn sie nicht durch die Haushaltslösung bei der
Stange gehalten würden?
Wahrscheinlich nicht. Aber ich bin überzeugt daß sehr viele bevorzugt
die Privaten sehen würden und nur hin und wieder vielleicht mal die
Tagesschau, oder ein interessantes Fußballspiel, das auf den ÖR
ausgestrahlt wird.
Damit rechne ich sogar fest, und zwar deshalb: Wenn ich lese, welche
Sendungen z.T. schon seit Jahren genügend hohe Einschaltquoten haben, um
weiter ausgestrahlt zu werden, (Dschungelcamp & Co.), dann werde ich bzgl.
der Bedürfnisse weiter Kreise der Bevölkerung sehr pessimistisch.

Sehen wir mal ans andere Ende der Skala kultureller Interessen: Es gibt
Theater, Opernhäuser, Konzerthallen. Niemand wird ernsthaft nach deren
Abschaffung schreien, auch wenn nur eine Minderheit sie nutzt. Aber warum
schreit man nach der Abschaffung des ö-r Rundfunks?

Hast du eine Programmzeitschrift? Dann vergleiche mal die Programme der
Privaten und des Bezahlfernsehens. Ein großer Teil auf beiden Systemen ist
Schrott. Aber bei den Privaten gibt es sehr viel mehr Schrott. Ein
vollkommen leerer Schädel wie der von Daniela Katzenberger bekäme bei ARD
oder ZDF nie im Leben eine eigene Sendung, auch nicht ein Proletenpaar wie
die Geissens.
Post by Der Habakuk.
Und vor allem die junge Generation schaut oft gar kein _lineares_
Fernsehen, sondern gestreamte Serien etwa über Netflix oder
Youtubevideos.
Eben. Ich sagte weiter oben ja schon, dass auch ich glaube, dass ein
Großteil der Bevölkerung beängstigend anspruchslos ist. Das mag für junge
Leute in besonderem Maß gelten.
Post by Der Habakuk.
Mit Verschlüsselung und quasi minutengenauer Abrechnung würde sich
wahrscheinlich zeigen daß diese ominöse "Grundversorgung" von so wenigen
nur noch so so selten (zeitgerechte Abrechnung) wahrgenommen wird daß
dieser Begriff Grundversorgung als Argument für die Sendeanstalten immer
neue und neue Milliarden zu verlangen und erhalten einfach nicht mehr
zieht.
Man darf nicht nur sehen, was Bezahlfernsehen kostet, sondern auch, was mit
dem Geld bezahlt wird: NICHT die Geisses, NICHT Daniela Katzenberger. Jetzt
kannst du natürlich wieder sagen, dass du keine Operngala finanzieren
möchtest, aber da beißt sich die Katze in den Schwanz: Ich finanziere -
selbstverständlich ebenfalls gegen meinen Willen - Hansi Hinterseer! Aber
das nehme ich hin, weil dieses System der Gegenseitigkeit gute Ergebnisse
hat.

Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: Bei Smartphone-Apps, die nichts kosten,
kennen wir den Menüpunkt "Werbung vermeiden" (o.ä.). Das kostet dann Geld.
Ich finde Werbung ganz allgemein schon belästigend, aber geradezu
kriminell, wenn ein Filmkunstwerk alle 20 Minuten von Reklamedreck
unterbrochen wird. Das würde ich ebenfalls gerne wegkaufen, aber dann
hätten wir schon wieder Bezahlfernsehen.
Post by Der Habakuk.
der Computer, mit dem es sich trefflich fernsehen lässt, wird im Alltag
immer wichtiger, so dass niemand ihn abschaffen würde.
Vielleicht schauen diese Leute dann gar kein ARD, ZDF WDR3 oder so,
sondern lieber Youtube, Netflix, oder Amazon prime TV, Fire TV und wie
die alle heißen mögen?
Nicht vielleicht, sondern ganz bestimmt. Es gibt sie wirklich, die
Menschen, die klugerweise vorzeitigem Verschleiß ihres Hirns durch
Mindergebrauch vorbeugen. Aber ich habe das Recht, nicht zu ihnen gehören
zu wollen, und dazu brauche ich u.a. ein vernünftiges Fernsehen.
Post by Der Habakuk.
Ob der Kunde damit tatsächlich fernsieht, ist nicht überprüfbar, also ist
diese Frage ohne jeden Belang.
Klingt jetzt für mich so, wie wenn das Bundesverfassungsgericht auf
Klagen eine Pornofimanbieters über Internet feststellt, daß es
rechtmäßig ist, jedem Internetzugangsinhaber monatlich ne Rechnung über
39,99€ wegen *möglichem* Pornovideogucken bei dem Anbieter schicken zu
dürfen.
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Selbstverständlich habe ich mit
meinem Fernseher die notwendige Hardware, um Pornosender zu belauern. Aber
die lassen mich erst rein, wenn ich bezahle. Was wollen sie dann von mir
noch einklagen, wenn ich eh' schon zahle?
Post by Der Habakuk.
Merkst du was, werter Sopp?
Wie soeben dargestellt, hast du etwas nicht gemerkt, werter Pseudonymus.
Post by Der Habakuk.
Post by Der Habakuk.
*Müssen* es denn wirklich gleich 21 verschiedene Fernsehprogramme bzw.
Sendeanstalten sein?
Nein. Die privaten Anstalten könnten meinetwegen ihren Laden dichtmachen.
Hey mann, ich habe gar nicht gerechnet daß du das jetzt mißverstehst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_%C3%B6ffentlich-rechtlichen_Programme_in_Deutschland
Jesses! In dem Moment war mir wirklich nicht klar, dass es so viele ö-r
Sender gibt. Nein, 21 Stück müssen wirklich nicht sein, zumal z.B. einige
davon eigentlich nur Sendungen wiederholen, die in den Hauptsendern schon
mal gelaufen sind.
Post by Der Habakuk.
Andere Leute finanzieren meine Vorlieben, auch wenn sie ihnen ebenfalls
nichts abgewinnen können. Das gleicht sich also aus.
Ich frage mich aber ob diese Art von Solidargemeinschaft in diesem Fall
unter den heutigen Bedingungen wirklich sinnvoll ist.
Selbstverständlich! Oder wäre es dir lieber, wenn irgendeine Gruppe allen
anderen ihr Verständnis von Information, Kultur und Unterhaltung aufs Auge
drücken dürfte?

Übrigens sehe ich soeben die zufällig ausgewürfelte Sig. Passt sehr gut,
finde ich!

Tschüs!
Arnulf
--
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.
Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an
Konsequenz.
Albert Einstein
Siegfrid Breuer
2020-03-17 02:14:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Theater, Opernhäuser, Konzerthallen. Niemand wird ernsthaft nach
deren Abschaffung schreien, auch wenn nur eine Minderheit sie nutzt.
Aber warum schreit man nach der Abschaffung des ö-r Rundfunks?
Weil letzteren Dreck JEDER - unabhaengig vom Einkommen - in
gleicher Hoehe bezahlen muss, und das andere aus Steuergeldern
finanziert wird. Und nicht jeder zahlt gleichviel Steuern.
Wissen Zeichenlehrer sowas nicht?
Post by Arnulf Sopp
Schrott. Aber bei den Privaten gibt es sehr viel mehr Schrott. Ein
Ein vollkommen leerer Schädel wie der von Daniela Katzenberger bekäme
bei ARD oder ZDF nie im Leben eine eigene Sendung
Die leisten sich Tom Buhro und Klaus Kleber, und die sichd nicht so
preiswert zu haben wie die Katzenberger. Aber ist ja nur UNSER Geld.
Post by Arnulf Sopp
Jesses! In dem Moment war mir wirklich nicht klar, dass es so viele
ö-r Sender gibt. Nein, 21 Stück müssen wirklich nicht sein
Stimmt, Soppili! Einer wurde voll und ganz reichen,
und dann die Wohnsitzwangsabgabe auf 87,5Cent anpassen!
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
c***@gmail.com
2020-03-17 08:17:17 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by Der Habakuk.
Meinst du damit, dass mehr und mehr Kunden ihre Empfänger-Hardware
abschaffen würden, wenn sie nicht durch die Haushaltslösung bei der
Stange gehalten würden?
Wahrscheinlich nicht. Aber ich bin überzeugt daß sehr viele bevorzugt
die Privaten sehen würden und nur hin und wieder vielleicht mal die
Tagesschau, oder ein interessantes Fußballspiel, das auf den ÖR
ausgestrahlt wird.
Damit rechne ich sogar fest, und zwar deshalb: Wenn ich lese, welche
Sendungen z.T. schon seit Jahren genügend hohe Einschaltquoten haben, um
weiter ausgestrahlt zu werden, (Dschungelcamp & Co.), dann werde ich bzgl.
der Bedürfnisse weiter Kreise der Bevölkerung sehr pessimistisch.
Ich einem freien Staat darf jeder gucken, wofür er bezahlen möchte per Abo oder durch Anschauen von Werbung.
Post by Arnulf Sopp
Sehen wir mal ans andere Ende der Skala kultureller Interessen: Es gibt
Theater, Opernhäuser, Konzerthallen. Niemand wird ernsthaft nach deren
Abschaffung schreien, auch wenn nur eine Minderheit sie nutzt.
Auch hierbei geht es natürlich darum, mit öffentlichen Mitteln verantwortlicher zu wirtschaften. Daher hat es bereits Kürzungen gegeben und sie werden auch bei knapper werdenden Mitteln weiter gehen.
Post by Arnulf Sopp
Aber warum
schreit man nach der Abschaffung des ö-r Rundfunks?
Hier geht es um eine Umwandlung des Landesrundfunks in eine Grundrecht konforme Struktur. Der Verfassungsbruch muss behoben werden: Der Bürger muss frei entscheiden, Beiträge zu zahlen oder auf seinen Mitgliedsbeitrag zu verzichten. Für eine Übergangszeit können die privaten Mittel durch allgemeine Mittel der öffentlichen Hand ergänzt werden. Dabei dürfte der Einfluss des Bundes durch Mittelzuschüsse für den Zuwachs im Bereich der Telekommunikationshoheit zunehmen. Schwache Bürger dürfen nicht unzumutbar belastet werden. Daher die Umstellung auf Zuschüsse aus allgemeinen Mitteln. Aber in einem freien Staat gilt: So viel öffentlicher Rundfunk wie nötig, so viel Markt wie möglich. Fünf Milliarden Euro Zwangsmittel müssen auch der freien Presse zur Verfügung stehen. Der Staat darf den freien Zeitungsmarkt nicht kaputt zwangswirtschaften.
Post by Arnulf Sopp
Hast du eine Programmzeitschrift? Dann vergleiche mal die Programme der
Privaten und des Bezahlfernsehens. Ein großer Teil auf beiden Systemen ist
Schrott. Aber bei den Privaten gibt es sehr viel mehr Schrott. Ein
vollkommen leerer Schädel wie der von Daniela Katzenberger bekäme bei ARD
oder ZDF nie im Leben eine eigene Sendung, auch nicht ein Proletenpaar wie
die Geissens.
Der freie Staat ist eben nicht nur für die selbst ernannte Elite. Frei sind eben auch leere Schädel und Proleten, soweit sie nicht die Rechte anderer verletzen.
Post by Arnulf Sopp
Post by Der Habakuk.
Und vor allem die junge Generation schaut oft gar kein _lineares_
Fernsehen, sondern gestreamte Serien etwa über Netflix oder
Youtubevideos.
Eben. Ich sagte weiter oben ja schon, dass auch ich glaube, dass ein
Großteil der Bevölkerung beängstigend anspruchslos ist. Das mag junge
Leute in besonderem Maß gelten.
In einem freien Staat darf es auch Anspruchslose geben. Nur darf man diese nicht zur Zahlung von niveauvollen Sendungen zwingen. Außerdem ermöglichen non-lineare Medien mehr selbstbestimmtes und niveauvolles Auswählen.
Post by Arnulf Sopp
Post by Der Habakuk.
Mit Verschlüsselung und quasi minutengenauer Abrechnung würde sich
wahrscheinlich zeigen daß diese ominöse "Grundversorgung" von so wenigen
nur noch so so selten (zeitgerechte Abrechnung) wahrgenommen wird daß
dieser Begriff Grundversorgung als Argument für die Sendeanstalten immer
neue und neue Milliarden zu verlangen und erhalten einfach nicht mehr
zieht.
Man darf nicht nur sehen, was Bezahlfernsehen kostet, sondern auch, was mit
dem Geld bezahlt wird: NICHT die Geisses, NICHT Daniela Katzenberger. Jetzt
kannst du natürlich wieder sagen, dass du keine Operngala finanzieren
möchtest, aber da beißt sich die Katze in den Schwanz: Ich finanziere -
selbstverständlich ebenfalls gegen meinen Willen - Hansi Hinterseer! Aber
das nehme ich hin, weil dieses System der Gegenseitigkeit gute Ergebnisse
hat.
Als verantwortlicher Bürger sehen Sie nicht nur sich selbst. Es kommt beim Grundrecht nicht allein darauf an, welche Nachteile Sie für sich selbst in Kauf zu nehmen bereit sind. Andere haben das Grundrecht auf Vertragsfreiheit unabhängig von ihrer Leidensbereitschaft. Sie sind also nicht der Maßstab.
Post by Arnulf Sopp
Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: Bei Smartphone-Apps, die nichts kosten,
kennen wir den Menüpunkt "Werbung vermeiden" (o.ä.). Das kostet dann Geld.
Ich finde Werbung ganz allgemein schon belästigend, aber geradezu
kriminell, wenn ein Filmkunstwerk alle 20 Minuten von Reklamedreck
unterbrochen wird. Das würde ich ebenfalls gerne wegkaufen, aber dann
hätten wir schon wieder Bezahlfernsehen.
Ist in einem freien Markt möglich, wird auch praktiziert.
Post by Arnulf Sopp
Post by Der Habakuk.
der Computer, mit dem es sich trefflich fernsehen lässt, wird im Alltag
immer wichtiger, so dass niemand ihn abschaffen würde.
Vielleicht schauen diese Leute dann gar kein ARD, ZDF WDR3 oder so,
sondern lieber Youtube, Netflix, oder Amazon prime TV, Fire TV und wie
die alle heißen mögen?
Nicht vielleicht, sondern ganz bestimmt. Es gibt sie wirklich, die
Menschen, die klugerweise vorzeitigem Verschleiß ihres Hirns durch
Mindergebrauch vorbeugen. Aber ich habe das Recht, nicht zu ihnen gehören
zu wollen, und dazu brauche ich u.a. ein vernünftiges Fernsehen.
Nur halt nicht zwangsweise finanziert durch eine Grundrecht widrige Rundfunkfinanzierung.
Post by Arnulf Sopp
Post by Der Habakuk.
Ob der Kunde damit tatsächlich fernsieht, ist nicht überprüfbar, also ist
diese Frage ohne jeden Belang.
Klingt jetzt für mich so, wie wenn das Bundesverfassungsgericht auf
Klagen eine Pornofimanbieters über Internet feststellt, daß es
rechtmäßig ist, jedem Internetzugangsinhaber monatlich ne Rechnung über
39,99€ wegen *möglichem* Pornovideogucken bei dem Anbieter schicken zu
dürfen.
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Selbstverständlich habe ich mit
meinem Fernseher die notwendige Hardware, um Pornosender zu belauern. Aber
die lassen mich erst rein, wenn ich bezahle. Was wollen sie dann von mir
noch einklagen, wenn ich eh' schon zahle?
Post by Der Habakuk.
Merkst du was, werter Sopp?
Wie soeben dargestellt, hast du etwas nicht gemerkt, werter Pseudonymus.
Post by Der Habakuk.
Post by Der Habakuk.
*Müssen* es denn wirklich gleich 21 verschiedene Fernsehprogramme bzw.
Sendeanstalten sein?
Nein. Die privaten Anstalten könnten meinetwegen ihren Laden dichtmachen.
Hey mann, ich habe gar nicht gerechnet daß du das jetzt mißverstehst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_%C3%B6ffentlich-rechtlichen_Programme_in_Deutschland
Jesses! In dem Moment war mir wirklich nicht klar, dass es so viele ö-r
Sender gibt. Nein, 21 Stück müssen wirklich nicht sein, zumal z.B. einige
davon eigentlich nur Sendungen wiederholen, die in den Hauptsendern schon
mal gelaufen sind.
Post by Der Habakuk.
Andere Leute finanzieren meine Vorlieben, auch wenn sie ihnen ebenfalls
nichts abgewinnen können. Das gleicht sich also aus.
Ich frage mich aber ob diese Art von Solidargemeinschaft in diesem Fall
unter den heutigen Bedingungen wirklich sinnvoll ist.
Selbstverständlich! Oder wäre es dir lieber, wenn irgendeine Gruppe allen
anderen ihr Verständnis von Information, Kultur und Unterhaltung aufs Auge
drücken dürfte?
Übrigens sehe ich soeben die zufällig ausgewürfelte Sig. Passt sehr gut,
finde ich!
Tschüs!
Arnulf
--
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.
Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an
Konsequenz.
Albert Einstein
Arnulf Sopp
2020-03-18 01:11:52 UTC
Permalink
Am Tue, 17 Mar 2020 01:17:17 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Wenn ich lese, welche Sendungen z.T. schon seit Jahren genügend hohe
Einschaltquoten haben, um weiter ausgestrahlt zu werden, (Dschungelcamp
& Co.), dann werde ich bzgl. der Bedürfnisse weiter Kreise der
Bevölkerung sehr pessimistisch.
Ich einem freien Staat darf jeder gucken, wofür er bezahlen möchte per
Abo oder durch Anschauen von Werbung.
Selbstverständlich. Das Dumme ist aber, dass es gegenwärtig nicht möglich
ist, diese Menschen am Konsum der ö-r Sendungen zu hindern. Deren
Produktion kostete nämlich Geld, das die Anstalten irgendwie wieder
reinholen müssen. Wer den Stoff nicht konsumiert, muss ihn dann auch nicht
bezahlen. Aber NUR der!

Die Lösung wäre vielleicht eine Settop-Box für die Öffentlich-rechtlichen.
Man muss sie mieten, was im Monat dasselbe wie die momentane Gebühr kostet.
Dann steht es wirklich jedermann frei, auf die Tages- oder die Sportschau
zu verzichten.

Da ein Kästchen aus 1 Esslöffel Silizium und etwas Kunststoff auf diese
Weise in einem halben Jahr amortisiert wäre, ergäbe sich langfristig ein
Zugeld für die Anstalten, das evtl. für ein noch besseres Programm benutzt
werden könnte.
Post by c***@gmail.com
Sehen wir mal ans andere Ende der Skala kultureller Interessen: Es gibt
Theater, Opernhäuser, Konzerthallen. Niemand wird ernsthaft nach deren
Abschaffung schreien, auch wenn nur eine Minderheit sie nutzt.
Auch hierbei geht es natürlich darum, mit öffentlichen Mitteln
verantwortlicher zu wirtschaften. Daher hat es bereits Kürzungen gegeben
und sie werden auch bei knapper werdenden Mitteln weiter gehen.
Ich kann an der Bewirtschaftung von solchen Kulturtempeln nichts
Unverantwortliches sehen. Im Gegenteil! Der Durchschnittsdeutsche muss zum
Besuch einer Großveranstaltung von abendländischem Rang eine Stunde oder
länger anreisen. Aber einen mindestens ebenso hoch subventionierten
Bolzplatz gibt es an jeder Milchkanne. Ok, nicht alle haben eine
Rundum-Tribüne, aber der übersichtliche Publikumsandrang in
Kleingackenheim rechtfertigt auch keine.
Post by c***@gmail.com
Aber warum schreit man nach der Abschaffung des ö-r Rundfunks?
Hier geht es um eine Umwandlung des Landesrundfunks in eine Grundrecht
konforme Struktur.
Ich denke, der Punkt ist ausdiskutiert. Wir haben bereits festgestellt,
dass ausnahmslos alle Juristen Schwerverbrecher sind, weil noch niemals
eine Klage in deinem Sinne Erfolg hatte. Allesamt Strafvereiteler!
Gesindel, das!

Nein, kein Smiley, weil ich das dämlich finde.

Ich darf auch mal etwas Nettes über dich sagen: Du benutzt auch keine
Smileys.
Post by c***@gmail.com
Schwache Bürger dürfen nicht unzumutbar belastet werden.
Das werden sie doch gar nicht! Es steht jedermann frei, seine Bedürftigkeit
gebührenmindernd geltend zu machen.
Post by c***@gmail.com
Aber in einem freien Staat gilt: So viel öffentlicher Rundfunk wie nötig,
so viel Markt wie möglich.
Im Prinzip ist das korrekt, und es entspricht dem momentanen Ist-Zustand.
Aber der ist unbefriedigend: tagesschau.de unterhält die "Faktenfinder"
(https://www.tagesschau.de/faktenfinder/). Sie sollen Fakes etc. finden und
widerlegen. Das gab es vor einem Jahr noch nicht. Aber es muss nun
zusätzlich finanziert werden. Wovon?
Post by c***@gmail.com
Fünf Milliarden Euro Zwangsmittel müssen auch der freien Presse zur
Verfügung stehen.
Da bringst du etwas durcheinander. Noch nie wurde angezweifelt, dass
Zeitungen etwas kosten müssen. Man hält Papier in der Hand und weiß sofort:
Das hat jemand gebastelt, der sein Häuschen abbezahlen muss. Also will er
Geld. Aber Rundfunk soll umsonst sein? Den hat doch ebenfalls jemand
gebastelt!
Post by c***@gmail.com
Ein vollkommen leerer Schädel wie der von Daniela Katzenberger bekäme
bei ARD oder ZDF nie im Leben eine eigene Sendung, auch nicht ein
Proletenpaar wie die Geissens.
Der freie Staat ist eben nicht nur für die selbst ernannte Elite. Frei
sind eben auch leere Schädel und Proleten, soweit sie nicht die Rechte
anderer verletzen.
Im Prinzip schon. Aber müssen alle Medien auch Stoff für Vollidioten
anbieten? Die sog. "Spartensender" (was für Sparten?) haben ein Programm,
das du als elitär bezeichnen würdest. Na und? Das ist ebenfalls legitim.
Wenn andere Anstalten, vornehmlich private, ihren Reibach bei der
Unterschicht machen wollen, dann dürfen sie das zwar, und es bringt ihnen
auch bei weitem den größten Profit, aber sie müssten es eigentlich nicht
tun.
Post by c***@gmail.com
In einem freien Staat darf es auch Anspruchslose geben.
Jeder Staat (auch unfreie) hat keine andere Wahl, als sich mit ihnen
abzufinden.
Post by c***@gmail.com
Nur darf man diese nicht zur Zahlung von niveauvollen Sendungen zwingen.
Aber ich soll Fußball und Helene Fischer subventionieren? Nicht ohne
Gegenleistung! Die Anspruchslosen sollen Arte, 3sat und Phoenix
mitbezahlen! Und damit sind wir schon wieder beim Solidaritätsprinzip, das
wir im Grunde ja schon haben, und mit dem ich durchaus zufrieden bin.
Post by c***@gmail.com
Außerdem ermöglichen non-lineare Medien mehr selbstbestimmtes und
niveauvolles Auswählen.
Dieser Aspekt ist im Zeitalter der Videorecorder bedeutungslos geworden.
Post by c***@gmail.com
Jetzt kannst du natürlich wieder sagen, dass du keine Operngala
finanzieren möchtest, aber da beißt sich die Katze in den Schwanz: Ich
finanziere - selbstverständlich ebenfalls gegen meinen Willen - Hansi
Hinterseer! Aber das nehme ich hin, weil dieses System der
Gegenseitigkeit gute Ergebnisse hat.
Es kommt beim Grundrecht nicht allein darauf an, welche Nachteile Sie
für sich selbst in Kauf zu nehmen bereit sind. Andere haben das
Grundrecht auf Vertragsfreiheit unabhängig von ihrer
Leidensbereitschaft.
Ach so! Ich soll leiden, die aber nicht? Nein, danke!
Post by c***@gmail.com
Sie sind also nicht der Maßstab.
Das habe ich nicht nur nie behauptet, sondern selbst Gegenbeispiele genannt
(Solidaritätsprinzip).
Post by c***@gmail.com
... dazu brauche ich u.a. ein vernünftiges Fernsehen.
Nur halt nicht zwangsweise finanziert durch eine Grundrecht widrige Rundfunkfinanzierung.
Thema erledigt (s.o.).

Tschüs!
Arnulf
--
Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals
geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen.
Albert Einstein
Siegfrid Breuer
2020-03-18 01:48:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Selbstverständlich. Das Dumme ist aber, dass es gegenwärtig nicht
möglich ist, diese Menschen am Konsum der ö-r Sendungen zu hindern.
Sagen wir mal, MAN WILL DAS UNTER KEINEN UMSTAeNDEN,
weil man sie dann ja nicht mehr abzocken koennte, Soppili!
Post by Arnulf Sopp
...evtl. für ein noch besseres Programm benutzt werden könnte.
"Noch besser" impliziert, dass es schon gut waere, Soppili!
OK, gut genug fuer Zeichenlehrer vieleicht.
Post by Arnulf Sopp
Ich darf auch mal etwas Nettes über dich sagen: Du benutzt auch keine
Smileys.
Die sind bei einem Zeichenlehrer mit Lineal im Arsch auch nicht
angebracht, Soppili!
Post by Arnulf Sopp
Aber der ist unbefriedigend: tagesschau.de unterhält die
"Faktenfinder" (https://www.tagesschau.de/faktenfinder/).
Sie sollen Fakes etc. finden und widerlegen.
Die wurden dringend noetig, als die Tagesschau nicht mehr
die alleinige Deutungshoheit hatte, und immer oefter der Luege
ueberfuehrt wurde:



Da versucht nun der Patrick Gensing mit einem Stab anderer
Ganoven, ordentlich gegenzuhalten. Blamiert sich ja nun auch
nicht gerade selten.
Post by Arnulf Sopp
Das gab es vor einem Jahr noch nicht.
Tja die Schlinge zog sich halt immer enger zu um den Hals der
volksverraetertreuen kriminellen Drecksmedien, Soppili.
Post by Arnulf Sopp
Aber es muss nun zusätzlich finanziert werden. Wovon?
Idealerweise von denen, denen es nuetzt! Aber die Volksverraeter
haben ja kein eigenes Geld, sondern nur unseres.
Post by Arnulf Sopp
Aber müssen alle Medien auch Stoff für Vollidioten anbieten?
OK, Oeffentlichrechtliche ganz abschaffen waere natuerlich gut.
Post by Arnulf Sopp
Ach so! Ich soll leiden,
Aber Soppili, Du bist doch traditionell voellig schmerzfrei!
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
c***@gmail.com
2020-03-20 11:42:22 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Am Tue, 17 Mar 2020 01:17:17 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Wenn ich lese, welche Sendungen z.T. schon seit Jahren genügend hohe
Einschaltquoten haben, um weiter ausgestrahlt zu werden, (Dschungelcamp
& Co.), dann werde ich bzgl. der Bedürfnisse weiter Kreise der
Bevölkerung sehr pessimistisch.
Ich einem freien Staat darf jeder gucken, wofür er bezahlen möchte per
Abo oder durch Anschauen von Werbung.
Selbstverständlich. Das Dumme ist aber, dass es gegenwärtig nicht möglich
ist, diese Menschen am Konsum der ö-r Sendungen zu hindern. Deren
Produktion kostete nämlich Geld, das die Anstalten irgendwie wieder
reinholen müssen. Wer den Stoff nicht konsumiert, muss ihn dann auch nicht
bezahlen. Aber NUR der!
Das ist eine Lüge. Jeder Sender weiß das.
Post by Arnulf Sopp
Die Lösung wäre vielleicht eine Settop-Box für die Öffentlich-rechtlichen.
Man muss sie mieten, was im Monat dasselbe wie die momentane Gebühr kostet.
Dann steht es wirklich jedermann frei, auf die Tages- oder die Sportschau
zu verzichten.
Auch vor 2013 stand es Jahrzehnte lang jedermann frei. Das Grundrecht muss sofort gewährleistet werden. Und die Landessender müssen sich so schnell wie möglich schützen. Die Versäumnisse der überbezahlten Intendanten darf man nicht dem Bürger anlasten.
Post by Arnulf Sopp
Da ein Kästchen aus 1 Esslöffel Silizium und etwas Kunststoff auf diese
Weise in einem halben Jahr amortisiert wäre, ergäbe sich langfristig ein
Zugeld für die Anstalten, das evtl. für ein noch besseres Programm benutzt
werden könnte.
Das ist richtig. Denn ein undifferenzierter Zufluss von Mitteln führt zu einer Fehlallokation in den Sendern. Sendungen, die niemand schaut, nutzen auch niemandem.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Sehen wir mal ans andere Ende der Skala kultureller Interessen: Es gibt
Theater, Opernhäuser, Konzerthallen. Niemand wird ernsthaft nach deren
Abschaffung schreien, auch wenn nur eine Minderheit sie nutzt.
Auch hierbei geht es natürlich darum, mit öffentlichen Mitteln
verantwortlicher zu wirtschaften. Daher hat es bereits Kürzungen gegeben
und sie werden auch bei knapper werdenden Mitteln weiter gehen.
Ich kann an der Bewirtschaftung von solchen Kulturtempeln nichts
Unverantwortliches sehen. Im Gegenteil! Der Durchschnittsdeutsche muss zum
Besuch einer Großveranstaltung von abendländischem Rang eine Stunde oder
länger anreisen. Aber einen mindestens ebenso hoch subventionierten
Bolzplatz gibt es an jeder Milchkanne. Ok, nicht alle haben eine
Rundum-Tribüne, aber der übersichtliche Publikumsandrang in
Kleingackenheim rechtfertigt auch keine.
Der Gesetzgeber ( also die Parlamente ) darf durch Subventionen aus allgemeinen Mitteln in den Markt eingreifen, solange er kein Grundrecht verletzt. Um Fehlallokationen auch im Kulturbetrieb möglichst zu verringern, ist eine öffentliche Debatte dringend erforderlich.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Aber warum schreit man nach der Abschaffung des ö-r Rundfunks?
Hier geht es um eine Umwandlung des Landesrundfunks in eine Grundrecht
konforme Struktur.
Ich denke, der Punkt ist ausdiskutiert. Wir haben bereits festgestellt,
dass ausnahmslos alle Juristen Schwerverbrecher sind, weil noch niemals
eine Klage in deinem Sinne Erfolg hatte. Allesamt Strafvereiteler!
Gesindel, das!
Die Privatisierung der Post war eine angemessene Antwort auf den technischen Fortschritt im Sinne des Grundrechts auf Freiheit. Forderungen unter Juristen nach einer Modernisierung des Medienmarktes in diesem Sinn können auch heute erfolgreich sein. Der Wähler muss erkennen, dass die Killer-SPD als Lobbyist der Selbstmord- und Organmafia seine Grundrechte verletzt und Vorlügen des Gegenteils.
Post by Arnulf Sopp
Nein, kein Smiley, weil ich das dämlich finde.
Ich darf auch mal etwas Nettes über dich sagen: Du benutzt auch keine
Smileys.
Post by c***@gmail.com
Schwache Bürger dürfen nicht unzumutbar belastet werden.
Das werden sie doch gar nicht! Es steht jedermann frei, seine Bedürftigkeit
gebührenmindernd geltend zu machen.
Nicht der Bürger muss gemäß Grundrecht seine Bedürftigkeit nachweisen, sondern der Staat als Anwalt der Landessender. Der Nachweis ist als unverhältnismäßig abzulehnen, weil der Staat die Landessender aus allgemeinen Mitteln des Landeshaushalts finanzieren oder privatisieren kann.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Aber in einem freien Staat gilt: So viel öffentlicher Rundfunk wie nötig,
so viel Markt wie möglich.
Im Prinzip ist das korrekt, und es entspricht dem momentanen Ist-Zustand.
Das ist eine Lüge, eine bewusste Verzerrung der Realität. Fünf Milliarden Euro Fehlallokation im Medienmarkt sprechen für sich.
Post by Arnulf Sopp
Aber der ist unbefriedigend: tagesschau.de unterhält die "Faktenfinder"
(https://www.tagesschau.de/faktenfinder/). Sie sollen Fakes etc. finden und
widerlegen. Das gab es vor einem Jahr noch nicht. Aber es muss nun
zusätzlich finanziert werden. Wovon?
Post by c***@gmail.com
Fünf Milliarden Euro Zwangsmittel müssen auch der freien Presse zur
Verfügung stehen.
Da bringst du etwas durcheinander. Noch nie wurde angezweifelt, dass
Das hat jemand gebastelt, der sein Häuschen abbezahlen muss. Also will er
Geld. Aber Rundfunk soll umsonst sein? Den hat doch ebenfalls jemand
gebastelt!
Das grundrechtswidrige Zwangsgeld fehlt dem Bürger auf dem Medienmarkt. Der Staat zerstört dadurch die freie Presse.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Ein vollkommen leerer Schädel wie der von Daniela Katzenberger bekäme
bei ARD oder ZDF nie im Leben eine eigene Sendung, auch nicht ein
Proletenpaar wie die Geissens.
Der freie Staat ist eben nicht nur für die selbst ernannte Elite. Frei
sind eben auch leere Schädel und Proleten, soweit sie nicht die Rechte
anderer verletzen.
Im Prinzip schon. Aber müssen alle Medien auch Stoff für Vollidioten
anbieten?
Alle Medien schon, jedes Medium nicht. Wer den schlausten Nutzer erreicht und das Publikum vergrößert bekommt immer einfachere Nutzer - letztlich bis zum Vollidioten. Ein Medium für alle ist daher auch ein Medium für Vollidioten. Der Vollidiot als schwächster Bürger in diesem Staat verdient besonderen Schutz, insbesondere vor Ausbeutung durch den Staat - etwa zur Bereicherung der Reichen.
Post by Arnulf Sopp
Die sog. "Spartensender" (was für Sparten?) haben ein Programm,
das du als elitär bezeichnen würdest. Na und? Das ist ebenfalls legitim.
Legitim ist nur, was der Menschenwürde im Allgemeinen und dem Grundrecht auf Freiheit im Besonderen nicht widerspricht.
Post by Arnulf Sopp
Wenn andere Anstalten, vornehmlich private, ihren Reibach bei der
Unterschicht machen wollen, dann dürfen sie das zwar, und es bringt ihnen
auch bei weitem den größten Profit, aber sie müssten es eigentlich nicht
tun.
Richtig.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
In einem freien Staat darf es auch Anspruchslose geben.
Jeder Staat (auch unfreie) hat keine andere Wahl, als sich mit ihnen
abzufinden.
Das Bekenntnis zur Menschenwürde verpflichtet den Staat zum Schutz der körperlich und geistig Schwächsten. Diesen Schutz kommt der rechtsbeugende Staat durch Grundrecht widrige Rundfunkfinanzierung nicht nach. Der heilige Augustinus würde ihn als Räuberbande entlarven.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Nur darf man diese nicht zur Zahlung von niveauvollen Sendungen zwingen.
Aber ich soll Fußball und Helene Fischer subventionieren?
Nein.
Post by Arnulf Sopp
Nicht ohne
Gegenleistung! Die Anspruchslosen sollen Arte, 3sat und Phoenix
mitbezahlen!
Nein. Die Anspruchslosen haben das selbe Recht wie die Anspruchsvollen auf freie Wahl ihres Mediums, ihres Programms und ihrer Zahlungsverpflichtungen.
Post by Arnulf Sopp
Und damit sind wir schon wieder beim Solidaritätsprinzip, das
wir im Grunde ja schon haben, und mit dem ich durchaus zufrieden bin.
Zwang ist keine Solidarität, sondern deren Pervertierung.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Außerdem ermöglichen non-lineare Medien mehr selbstbestimmtes und
niveauvolles Auswählen.
Dieser Aspekt ist im Zeitalter der Videorecorder bedeutungslos geworden.
Videorecorder gab es vor der Sintflut.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Jetzt kannst du natürlich wieder sagen, dass du keine Operngala
finanzieren möchtest, aber da beißt sich die Katze in den Schwanz: Ich
finanziere - selbstverständlich ebenfalls gegen meinen Willen - Hansi
Hinterseer! Aber das nehme ich hin, weil dieses System der
Gegenseitigkeit gute Ergebnisse hat.
Es kommt beim Grundrecht nicht allein darauf an, welche Nachteile Sie
für sich selbst in Kauf zu nehmen bereit sind. Andere haben das
Grundrecht auf Vertragsfreiheit unabhängig von ihrer
Leidensbereitschaft.
Ach so! Ich soll leiden, die aber nicht? Nein, danke!
Keiner soll leiden.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Sie sind also nicht der Maßstab.
Das habe ich nicht nur nie behauptet, sondern selbst Gegenbeispiele genannt
(Solidaritätsprinzip).
Post by c***@gmail.com
... dazu brauche ich u.a. ein vernünftiges Fernsehen.
Nur halt nicht zwangsweise finanziert durch eine Grundrecht widrige
Rundfunkfinanzierung.
Thema erledigt (s.o.).
Das Thema ist erst erledigt, wenn der Bürger wieder zu seinem Recht kommt.
Post by Arnulf Sopp
Tschüs!
Arnulf
Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals
geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen.
Albert Einstein
Arnulf Sopp
2020-03-21 02:16:19 UTC
Permalink
Am Fri, 20 Mar 2020 04:42:22 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Das Dumme ist aber, dass es gegenwärtig nicht möglich ist, diese
Menschen am Konsum der ö-r Sendungen zu hindern. Deren Produktion
kostete nämlich Geld, das die Anstalten irgendwie wieder reinholen
müssen. Wer den Stoff nicht konsumiert, muss ihn dann auch nicht
bezahlen. Aber NUR der!
Das ist eine Lüge. Jeder Sender weiß das.
Mein Fehler. Das war Forderung gemeint, nicht als Ist-Bilanz. Das hätte ich
also etwas anders formulieren sollen.
Post by c***@gmail.com
Die Lösung wäre vielleicht eine Settop-Box für die
Öffentlich-rechtlichen. Man muss sie mieten, was im Monat dasselbe wie
die momentane Gebühr kostet. Dann steht es wirklich jedermann frei, auf
die Tages- oder die Sportschau zu verzichten.
Auch vor 2013 stand es Jahrzehnte lang jedermann frei. Das Grundrecht
muss sofort gewährleistet werden.
Ich wiederhole meine Frage: Warum hatte bislang noch keine einzige Klage
gegen die Gebühr pro Haushalt Erfolg vor Gericht? Wasserdichte Zahlen
stehen mir nicht zur Verfügung, aber ich spekuliere mal, dass deutlich
weniger als 0,5% der Bevölkerung keinen Zugang zu den ö-r Sendungen haben.
Und diese dreieinhalb Hanseln können eine Gebührenbefreiung beanspruchen,
wenn sie es nicht wuppen können. Also reduziert sich die Zahl der
tatsächlich Geschädigten noch einmal auf vielleicht ein Zehntel - ein
Zehntel von eh' schon fast nichts.

Ich habe Grund zu der Annahme, dass die Opfer der kirchlichen Spaßbremsen
(z.B. Kneipen- und Discoverbot am Karfreitag und je nach Bundesland auch
mehr oder weniger anderen Tagen im Jahr) - Opfer sind alle nicht
Einverstandenen - erheblich zahlreicher sind, gefühlt so um den Faktor 40
Mio.
Post by c***@gmail.com
Und die Landessender müssen sich so schnell wie möglich schützen.
Ja, aber wie? Die Untauglichkeit von mehreren Settopboxen für die
Lieblingssender auf dem Fernseher beschrieb ich bereits.
Post by c***@gmail.com
Die Versäumnisse der überbezahlten Intendanten darf man nicht dem Bürger
anlasten.
Deren Gehälter sind mir nicht bekannt. Vielleicht kannst du mich ja
aufklären. Übrigens nehme ich nicht an, dass die Chefetagen der privaten
Medienkonzerne am Hungertuch nagen.
Post by c***@gmail.com
Da ein Kästchen aus 1 Esslöffel Silizium und etwas Kunststoff auf diese
Weise in einem halben Jahr amortisiert wäre, ergäbe sich langfristig ein
Zugeld für die Anstalten, das evtl. für ein noch besseres Programm benutzt
werden könnte.
Das ist richtig. Denn ein undifferenzierter Zufluss von Mitteln führt zu
einer Fehlallokation in den Sendern. Sendungen, die niemand schaut,
nutzen auch niemandem.
Zeit für etwas Sprachhygiene: Dieser Zufluss ist nicht undiffenziert,
sondern sozusagen Bares auf die Flosse, ganz wie beim Bäcker um die Ecke.
Was will man da noch groß differenzieren? Und unter Allozieren verstehe
ich, etwas irgendwo unterzubringen. Ja, man kann etwas an der falschen
Stelle unterbringen, aber wieso wäre das eine Folge dieses Geldzuflusses?
Der hätte zumindest ursächlich damit nicht die Bohne zu tun. Beides
scheint mir ein bewusster Missgriff aus polemischen Gründen zu sein.
Post by c***@gmail.com
Der Gesetzgeber ( also die Parlamente ) darf durch Subventionen aus
allgemeinen Mitteln in den Markt eingreifen, solange er kein Grundrecht
verletzt. Um Fehlallokationen auch im Kulturbetrieb möglichst zu
verringern, ist eine öffentliche Debatte dringend erforderlich.
Die ist so alt wie der Kulturbetrieb.
Post by c***@gmail.com
Die Privatisierung der Post war eine angemessene Antwort auf den
technischen Fortschritt im Sinne des Grundrechts auf Freiheit.
So romantisch habe ich das nie gesehen. Für mich ging es da um Knete und
sonst nichts.
Post by c***@gmail.com
Der Wähler muss erkennen, dass die Killer-SPD als Lobbyist der
Selbstmord- und Organmafia seine Grundrechte verletzt und Vorlügen des
Gegenteils.
Es leuchtet ein, dass du die Sichtweise der Killer-rkK vertrittst. Die hat
es nicht so mit Grundrechten, wenn sie nicht in der Bibel stehen. Dazu
gehört z.B. das Grundrecht, Art und Zeitpunkt meines Todes selbst zu
bestimmen; das geht die Killer-rkK und ihre Schamanen einen Dreck an.
Post by c***@gmail.com
Nicht der Bürger muss gemäß Grundrecht seine Bedürftigkeit nachweisen,
sondern der Staat als Anwalt der Landessender. Der Nachweis ist als
unverhältnismäßig abzulehnen, weil der Staat die Landessender aus
allgemeinen Mitteln des Landeshaushalts finanzieren oder privatisieren
kann.
Nachtijall, ick hör dir trapsen! Du möchtest also genau den Staatsfunk, von
dem Verschwörungsidioten heute schon lallen? Denn wer bezahlt, bestimmt die
Musik.
Post by c***@gmail.com
Post by c***@gmail.com
Aber in einem freien Staat gilt: So viel öffentlicher Rundfunk wie nötig,
so viel Markt wie möglich.
Im Prinzip ist das korrekt, und es entspricht dem momentanen Ist-Zustand.
Das ist eine Lüge, eine bewusste Verzerrung der Realität. Fünf
Milliarden Euro Fehlallokation im Medienmarkt sprechen für sich.
Kläre mich bitte auf: Welche fünf Mrd.? Und warum waren oder sind sie
falsch untergebracht (s.o.)?
Post by c***@gmail.com
Post by c***@gmail.com
Fünf Milliarden Euro Zwangsmittel
Ach so, du meinst die Rundfunkgebühren. Ist das tatsächlich so viel? Bei
mtl. 17,50 € x 80 Mio. Bürger komme ich auf 1,4 Mrd. €.
Post by c***@gmail.com
müssen alle Medien auch Stoff für Vollidioten anbieten?
Alle Medien schon, jedes Medium nicht... Der Vollidiot als schwächster
Bürger in diesem Staat verdient besonderen Schutz, insbesondere vor
Ausbeutung durch den Staat - etwa zur Bereicherung der Reichen.
Der Vollidiot als schwächster Bürger sollte eher vor weiterer Verdummung
durch das Prekariatsfernsehen geschützt werden. Der Bereicherung der
Reichen dienen Reklame und quotengeile Themenauswahl des
Unterschichtfernsehens sehr viel effektiver als Rundfunkgebühren.
Post by c***@gmail.com
Legitim ist nur, was der Menschenwürde im Allgemeinen und dem Grundrecht
auf Freiheit im Besonderen nicht widerspricht.
Also dient das Vorführen Minderbegabter in nachmittäglichen Talkshows von
Proleten für Proleten der Menschenwürde? Doch, schon, denn dieses Fernsehen
ist kostenlos. Oder sollte ich dich falsch verstanden haben?
Post by c***@gmail.com
Die Anspruchslosen haben das selbe Recht wie die Anspruchsvollen auf
freie Wahl ihres Mediums, ihres Programms und ihrer
Zahlungsverpflichtungen.
Du beschreibst den gegenwärtigen Ist-Zustand. Dann ist ja alles in Butter.
Post by c***@gmail.com
Post by c***@gmail.com
Außerdem ermöglichen non-lineare Medien mehr selbstbestimmtes und
niveauvolles Auswählen.
Dieser Aspekt ist im Zeitalter der Videorecorder bedeutungslos geworden.
Videorecorder gab es vor der Sintflut.
Gemeint war selbstverständlich alles, womit man einen Medienbeitrag
aufnehmen kann, von mir aus also auch ein Computer.
Post by c***@gmail.com
Thema erledigt (s.o.).
Das Thema ist erst erledigt, wenn der Bürger wieder zu seinem Recht kommt.
Dieses Recht ist in ich weiß nicht wievielen Gerichtsverhandlungen
definiert worden: Die verbleibenden dreieinhalb Hanseln, die tatsächlich
keine ö-r Programme empfangen können, aber dennoch bezahlen müssen, sind
der um Größenordnungen geringere Schaden im Vergleich mit der früheren
Lösung, die betrugsanfällig war.
Post by c***@gmail.com
Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals
geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen.
Albert Einstein
Einstein sagt hier, was er glaubt. (Er glaubte nicht zu allen Zeiten
dasselbe, aber das ist ein anderes Thema.) Nach meinem Sprachverständnis
ist ein Tor jemand, der eine dumme Tatsachenbehauptung in die Welt setzt.
Wer sagt, dass er etwas glaubt, äußert keine Tatsachenbehauptung.

Und redlicherweise hättest du eigentlich hinzufügen müssen, dass du das
auch nur glaubst, was du sagst. Aber das wissen eh' schon alle Mitleser.

Du wirst schon gemerkt haben, dass ich ein glühender Fan vom Begründungen
bin. Wie begründest du, dass ein Glaube, für dessen Forderungen und
Inhalte in der sichtbaren Wirklichkeit nicht ein einziges bestätigendes
Fitzelchen existiert, im Gegenteil, das vielen wirklichen Phänomenen
widerspricht, ok. ist, während eine atheistische Äußerung, die keinem
einzigen Phänomen in der beobachtbaren Wirklichkeit widerspricht, töricht
sein soll?

Die Aktenlage spricht für die gegenteilige Annahme.

Daniel Mandic schrieb neulich mal, er könne nicht verstehen, wie jemand
nicht an Gott glauben könne. Das begründete er selbstredend auch nicht,
denn er begründet niemals etwas. Möchtest du dich ernsthaft auf sein Niveau
begeben?

In http://www.hacktory.de/texte/weshalb_ich_atheist_bin.pdf findest du
gefühlte 50 Gründe für meinen Atheismus, die ich allesamt mit beobachtbaren
Phänomenen der Wirklichkeit belege. DAS nenne ich Argumentation. Das
beiläufig hingeworfene und unbelegte Attribut "gelehrte Torheit" ist davon
meilenweit entfernt.

Tschüs!
Arnulf
--
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen
an Sachen, welche wir nicht kriegen.
Wilhelm Busch
Siegfrid Breuer
2020-03-21 02:46:00 UTC
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Post by Arnulf Sopp
Ich wiederhole meine Frage: Warum hatte bislang noch keine einzige
Klage gegen die Gebühr pro Haushalt Erfolg vor Gericht?
Weil die sich die ganze Erpresserei komplett in die Haare schmieren
koennten, sobald da jemand den Fuss in die Tuer bekaeme, Soppili!
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
c***@gmail.com
2020-03-23 16:48:54 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Am Fri, 20 Mar 2020 04:42:22 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Das Dumme ist aber, dass es gegenwärtig nicht möglich ist, diese
Menschen am Konsum der ö-r Sendungen zu hindern. Deren Produktion
kostete nämlich Geld, das die Anstalten irgendwie wieder reinholen
müssen. Wer den Stoff nicht konsumiert, muss ihn dann auch nicht
bezahlen. Aber NUR der!
Das ist eine Lüge. Jeder Sender weiß das.
Mein Fehler. Das war Forderung gemeint, nicht als Ist-Bilanz. Das hätte ich
also etwas anders formulieren sollen.
Post by c***@gmail.com
Die Lösung wäre vielleicht eine Settop-Box für die
Öffentlich-rechtlichen. Man muss sie mieten, was im Monat dasselbe wie
die momentane Gebühr kostet. Dann steht es wirklich jedermann frei, auf
die Tages- oder die Sportschau zu verzichten.
Auch vor 2013 stand es Jahrzehnte lang jedermann frei. Das Grundrecht
muss sofort gewährleistet werden.
Ich wiederhole meine Frage: Warum hatte bislang noch keine einzige Klage
gegen die Gebühr pro Haushalt Erfolg vor Gericht?
Weil der Rechtsstaat korrumpiert ist. Die Korruption wird vielfältige Aspekte haben. Ein Grund ist die Ernennung der Richter durch die regierenden Parteien. Die Richter sind zum Teil sogar Politiker. Also fällen sie politische Urteile, die nur der Form nach juristisch aussehen. Nicht das Gesetz zählt, sondern das gewünschte Ergebnis. Dann gibt es Nepotismus in der Justiz, familiären Filz. Richter sind verbrüdert oder mit einer Richterin in leitender Stellung verheiratet. Und so spielt man sich Bälle zu. Und wenn dann auch noch Geld fließt, hat der Bürger keine Chance. Dann schreibt ein Gericht von anderen ab, ohne die Argumente zu prüfen. Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Filzokratie.
Post by Arnulf Sopp
Wasserdichte Zahlen
stehen mir nicht zur Verfügung, aber ich spekuliere mal, dass deutlich
weniger als 0,5% der Bevölkerung keinen Zugang zu den ö-r Sendungen haben.
Und diese dreieinhalb Hanseln können eine Gebührenbefreiung beanspruchen,
wenn sie es nicht wuppen können. Also reduziert sich die Zahl der
tatsächlich Geschädigten noch einmal auf vielleicht ein Zehntel - ein
Zehntel von eh' schon fast nichts.
So kann man mit Individualrecht nicht umgehen. Der Rechtsstaat als Rahmen schützt theoretisch den Einzelnen oder eine Minderheit vor einer übergriffigen Mehrheit oder Machtelite, die sich gegenseitig die Posten zuschiebt.

Die Zwangsregelung wäre nicht neu eingeführt worden, wenn die Landessender nicht um ihre Einnahmen fürchten würden. Tatsächlich geht es nicht um 17,50 Euro hier oder da, sondern um fünf Milliarden Euro jedes Jahr, die verloren gehen könnten. In Wirklichkeit nutzt nur eine Minderheit die Landessender und lässt eine Mehrheit zwangsweise zahlen, vor allem finanziell Schwächere zugunsten von finanziell Stärkeren.
Post by Arnulf Sopp
Ich habe Grund zu der Annahme, dass die Opfer der kirchlichen Spaßbremsen
(z.B. Kneipen- und Discoverbot am Karfreitag und je nach Bundesland auch
mehr oder weniger anderen Tagen im Jahr) - Opfer sind alle nicht
Einverstandenen - erheblich zahlreicher sind, gefühlt so um den Faktor 40
Mio.
Das ist eine andere Baustelle. Natürlich geht es da auch Verhältnismäßigkeit. Gefühlt wollen 90 Prozent den Feiertag. Und gefühlt solidarisieren sich die Katholiken mit den Protestanten, die Karfreitag besonders streng begehen.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Und die Landessender müssen sich so schnell wie möglich schützen.
Ja, aber wie? Die Untauglichkeit von mehreren Settopboxen für die
Lieblingssender auf dem Fernseher beschrieb ich bereits.
Für die technische Realisierung sind Sie nicht zuständig.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Die Versäumnisse der überbezahlten Intendanten darf man nicht dem Bürger
anlasten.
Deren Gehälter sind mir nicht bekannt. Vielleicht kannst du mich ja
aufklären.
Sie dürfen sich selbst da per Google gerne updaten.
Post by Arnulf Sopp
Übrigens nehme ich nicht an, dass die Chefetagen der privaten
Medienkonzerne am Hungertuch nagen.
Deren Finanzierung basiert nicht auf Grundrechtsbruch.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Da ein Kästchen aus 1 Esslöffel Silizium und etwas Kunststoff auf diese
Weise in einem halben Jahr amortisiert wäre, ergäbe sich langfristig ein
Zugeld für die Anstalten, das evtl. für ein noch besseres Programm benutzt
werden könnte.
Das ist richtig. Denn ein undifferenzierter Zufluss von Mitteln führt zu
einer Fehlallokation in den Sendern. Sendungen, die niemand schaut,
nutzen auch niemandem.
Zeit für etwas Sprachhygiene: Dieser Zufluss ist nicht undiffenziert,
sondern sozusagen Bares auf die Flosse, ganz wie beim Bäcker um die Ecke.
Was will man da noch groß differenzieren? Und unter Allozieren verstehe
ich, etwas irgendwo unterzubringen. Ja, man kann etwas an der falschen
Stelle unterbringen, aber wieso wäre das eine Folge dieses Geldzuflusses?
Der hätte zumindest ursächlich damit nicht die Bohne zu tun. Beides
scheint mir ein bewusster Missgriff aus polemischen Gründen zu sein.
Wer nicht haushalten muss, verschwendet. Das ist bei den Landessendern immer noch der Fall.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Der Gesetzgeber ( also die Parlamente ) darf durch Subventionen aus
allgemeinen Mitteln in den Markt eingreifen, solange er kein Grundrecht
verletzt. Um Fehlallokationen auch im Kulturbetrieb möglichst zu
verringern, ist eine öffentliche Debatte dringend erforderlich.
Die ist so alt wie der Kulturbetrieb.
Die Marktreform steht noch aus.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Die Privatisierung der Post war eine angemessene Antwort auf den
technischen Fortschritt im Sinne des Grundrechts auf Freiheit.
So romantisch habe ich das nie gesehen. Für mich ging es da um Knete und
sonst nichts.
Ja, bei der Rundfunkfinanzierung geht es auch um Geld. Grundrechtsbruch ist nicht romantisch.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Der Wähler muss erkennen, dass die Killer-SPD als Lobbyist der
Selbstmord- und Organmafia seine Grundrechte verletzt und Vorlügen des
Gegenteils.
Es leuchtet ein, dass du die Sichtweise der Killer-rkK vertrittst. Die hat
es nicht so mit Grundrechten, wenn sie nicht in der Bibel stehen. Dazu
gehört z.B. das Grundrecht, Art und Zeitpunkt meines Todes selbst zu
bestimmen; das geht die Killer-rkK und ihre Schamanen einen Dreck an.
Keiner soll Ihnen ein Killerkommando auf den Hals schicken und behaupten können, das hätten Sie so gewollt.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Nicht der Bürger muss gemäß Grundrecht seine Bedürftigkeit nachweisen,
sondern der Staat als Anwalt der Landessender. Der Nachweis ist als
unverhältnismäßig abzulehnen, weil der Staat die Landessender aus
allgemeinen Mitteln des Landeshaushalts finanzieren oder privatisieren
kann.
Nachtijall, ick hör dir trapsen! Du möchtest also genau den Staatsfunk, von
dem Verschwörungsidioten heute schon lallen? Denn wer bezahlt, bestimmt die
Musik.
Der Bürger hat ein Recht auf eine Grundrecht konforme Finanzierung. Man darf den Einzelnen nicht schädigen. Aber der Staat darf seine Landessender aus allgemeinen Mitteln finanzieren. Wieviel Wettbewerbsverzerrung dadurch im Markt statthaft ist, entscheiden korrupte Gerichte.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Post by c***@gmail.com
Aber in einem freien Staat gilt: So viel öffentlicher Rundfunk wie nötig,
so viel Markt wie möglich.
Im Prinzip ist das korrekt, und es entspricht dem momentanen Ist-Zustand.
Das ist eine Lüge, eine bewusste Verzerrung der Realität. Fünf
Milliarden Euro Fehlallokation im Medienmarkt sprechen für sich.
Kläre mich bitte auf: Welche fünf Mrd.? Und warum waren oder sind sie
falsch untergebracht (s.o.)?
Das ergibt sich aus den Einschaltquoten. Fünf Milliarden Euro der Einnahmen stammen von Zwangszahlern, die die Landessender nicht nutzen.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Post by c***@gmail.com
Fünf Milliarden Euro Zwangsmittel
Ach so, du meinst die Rundfunkgebühren. Ist das tatsächlich so viel? Bei
mtl. 17,50 € x 80 Mio. Bürger komme ich auf 1,4 Mrd. €.
Sie kennen sich mit der Finanzierung nicht aus. Wer zahlt? Wer nutzt? Wer kann nicht nutzen? Wer will nicht nutzen?
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
müssen alle Medien auch Stoff für Vollidioten anbieten?
Alle Medien schon, jedes Medium nicht... Der Vollidiot als schwächster
Bürger in diesem Staat verdient besonderen Schutz, insbesondere vor
Ausbeutung durch den Staat - etwa zur Bereicherung der Reichen.
Der Vollidiot als schwächster Bürger sollte eher vor weiterer Verdummung
durch das Prekariatsfernsehen geschützt werden. Der Bereicherung der
Reichen dienen Reklame und quotengeile Themenauswahl des
Unterschichtfernsehens sehr viel effektiver als Rundfunkgebühren.
Post by c***@gmail.com
Legitim ist nur, was der Menschenwürde im Allgemeinen und dem Grundrecht
auf Freiheit im Besonderen nicht widerspricht.
Also dient das Vorführen Minderbegabter in nachmittäglichen Talkshows von
Proleten für Proleten der Menschenwürde?
Ja, natürlich.
Post by Arnulf Sopp
Doch, schon, denn dieses Fernsehen
ist kostenlos. Oder sollte ich dich falsch verstanden haben?
Post by c***@gmail.com
Die Anspruchslosen haben das selbe Recht wie die Anspruchsvollen auf
freie Wahl ihres Mediums, ihres Programms und ihrer
Zahlungsverpflichtungen.
Du beschreibst den gegenwärtigen Ist-Zustand. Dann ist ja alles in Butter.
Nein, denn das Recht wird Ihnen tatsächlich verwehrt.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Post by c***@gmail.com
Außerdem ermöglichen non-lineare Medien mehr selbstbestimmtes und
niveauvolles Auswählen.
Dieser Aspekt ist im Zeitalter der Videorecorder bedeutungslos geworden.
Videorecorder gab es vor der Sintflut.
Gemeint war selbstverständlich alles, womit man einen Medienbeitrag
aufnehmen kann, von mir aus also auch ein Computer.
Lineare Technik und ihre Aufzeichnung verliert an Bedeutung.

<SNIP>
Post by Arnulf Sopp
Tschüs!
Arnulf
--
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen
an Sachen, welche wir nicht kriegen.
Wilhelm Busch
Arnulf Sopp
2020-03-24 02:23:42 UTC
Permalink
Am Mon, 23 Mar 2020 09:48:54 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Warum hatte bislang noch keine einzige Klage gegen die Gebühr pro
Haushalt Erfolg vor Gericht?
Weil der Rechtsstaat korrumpiert ist.
Und zwar zu 100%? Denn KEINE Klage von evtl. einigen Tausend hatte Erfolg.
Das klingt unrealistisch, verfolgungs- und verschwörungsirre.
Post by c***@gmail.com
Die Korruption wird vielfältige Aspekte haben. Ein Grund ist die
Ernennung der Richter durch die regierenden Parteien.
Nicht nur, aber auch.
Post by c***@gmail.com
Die Richter sind zum Teil sogar Politiker.
Nein. Es ist ihnen zumindest verboten, Parlamentarier oder politische
Amtsinhaber zu sein. Sie dürfen jedoch gerne eine politische Meinung haben.
Die haben wir jedoch mehr oder weniger alle, so dass dies unerheblich ist.
Post by c***@gmail.com
Also fällen sie politische Urteile, die nur der Form nach juristisch
aussehen.
"Also" leitet eine logische Konsequenz einer Voraussetzung ein. Das ist
hier falsch, zumindest in dieser Verallgemeinerung auf restlos alle
Richter.
Post by c***@gmail.com
Nicht das Gesetz zählt, sondern das gewünschte Ergebnis.
Lächerlich!
Post by c***@gmail.com
Dann gibt es Nepotismus in der Justiz, familiären Filz. Richter sind
verbrüdert oder mit einer Richterin in leitender Stellung verheiratet.
Ja, klar, ausnahmslos alle. Hast du dir schon einen Alu-Hut besorgt?
Post by c***@gmail.com
Und wenn dann auch noch Geld fließt,
Na klar, keine Gerichtsverhandlung ohne aufgehaltene Hand!
Post by c***@gmail.com
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Filzokratie.
Natürlich. Deshalb gehört sie zum guten Dutzend der attraktivsten Länder in
der Welt, z.B. für Flüchtlinge. Und ich fühle mich hier ebenfalls gut
aufgehoben. Dass du noch nicht ausgewandert bist, gibt auch zu denken.
Post by c***@gmail.com
In Wirklichkeit nutzt nur eine Minderheit die Landessender und lässt eine
Mehrheit zwangsweise zahlen, vor allem finanziell Schwächere zugunsten
von finanziell Stärkeren.
Das ist mir zu undifferenziert. Warum ist jemand finanziell schwächer?
Statistisch gilt, dass intelligentere Menschen eine höhere Bildung
erwerben und damit besser bezahlte Berufe ergreifen können. Statistisch,
wie ich noch einmal betonen möchte. Aber von davon abweichenden
Einzelfällen abgesehen: Statistisch schwächer heißt dümmer. Diese Menschen
fühlen sich durch viele Beiträge der ö-r Sender überfordert und konsumieren
lieber "Bauer sucht Frau". Da es solchen Müll nur bei den Privaten gibt,
entsteht der Eindruck, diese seien ganz allgemein attraktiv.
Post by c***@gmail.com
Wer nicht haushalten muss, verschwendet. Das ist bei den Landessendern immer noch der Fall.
Beweis durch Behauptung?
Post by c***@gmail.com
Grundrechtsbruch ist nicht romantisch.
Wie ich schon mehrfach schrieb, können Verhältnisse in der Lebenspraxis
höher gewichtet werden als solche Rechte. Gegenwärtig werden z.B. von den
politischen Bestimmern jede Menge Grundrechte verfassungswidrig
ausgehebelt. So dürfen wir z.B. nicht mehr die Oma im Altenheim besuchen.
Kein Mensch beschwert sich darüber, weil Covid-19 wahrlich triftige Gründe
dafür liefert.
Post by c***@gmail.com
das Grundrecht, Art und Zeitpunkt meines Todes selbst zu bestimmen
Keiner soll Ihnen ein Killerkommando auf den Hals schicken und behaupten
können, das hätten Sie so gewollt.
Grundgütiger! Entweder hast du das Konzept vom ärztlich assistierten
freiwilligen Ableben nicht verstanden, oder du polemisierst, dass sich
sogar die katholischsten Balken biegen.

Mir ist bis heute kein einziger Fall bekannt geworden, wonach jemand nach
diesen Spielregeln ermordet worden wäre. Ich rede bislang von Schweizer
Sterbehelfern und deren Regeln, weil das bei uns bisher verboten ist.

Es ist also höchst demagogisch, von "Killerkommandos" zu reden, die jemand
"schickte" (tatsächlich rief ich sie selbst), und zu verleugnen, dass ich
es wirklich so gewollt habe. Sonst ist es nämlich gegen die heutigen
Schweizer und künftigen deutschen Regeln.
Post by c***@gmail.com
Ach so, du meinst die Rundfunkgebühren. Ist das tatsächlich so viel? Bei
mtl. 17,50 € x 80 Mio. Bürger komme ich auf 1,4 Mrd. €.
Pardon, hier unterlief mir ein Fehler. Die Gebühren fallen ja nicht pro
Person, sondern per Haushalt an. Mir stehen keine Zahlen zur Verfügung,
aber durchschnittlich 2 Personen pro Haushalt erscheinen ungefähr korrekt.
Also halbiert sich das auf 0,7 Mrd. bzw. 700 Mio. €. Und da in einem
Durchschnittshaushalt eher 2,5 statt 2 Personen wohnen, verringert sich
dieser Betrag noch einmal, vielleicht sogar auf 500 Mio. €.
Post by c***@gmail.com
Sie kennen sich mit der Finanzierung nicht aus. Wer zahlt? Wer nutzt? Wer
kann nicht nutzen? Wer will nicht nutzen?
Als ich noch berufstätig war, saß ich täglich, sehr häufig mehrmals, am
Steuer. Nun als Pensionär fahre ich alle paar Tage mal einkaufen. Aber
selbst wenn ich einen Supermarkt in der nächsten Nachbarschaft hätte und
nur noch wenige Male im Jahr das Auto bewegen müsste, wären die Kfz-Steuer
und die Haftpflichtversicherung in gleicher Höhe fällig. Solche Regeln
fragen nicht nach Häufigkeit der oder Bereitschaft zur Anwendung.
Post by c***@gmail.com
alles, womit man einen Medienbeitrag aufnehmen kann, von mir aus also
auch ein Computer.
Lineare Technik und ihre Aufzeichnung verliert an Bedeutung.
Was soll das für ein Argument sein? Ob man in 100 Jahren einen Film per
Fingerschnipp sehen kann, ist HEUTE uninteressant. Wenn ich etwas Altes
sehen möchte, dann muss ich es zuvor aufgenommen haben. Die Mediatheken
halten zwar rezente Beiträge vor, aber nur sehr begrenzt.

Tschüs!
Arnulf
--
Anormale Leute gehören zur Normalität.
Walter Ludin
Siegfrid Breuer
2020-03-24 03:14:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Weil der Rechtsstaat korrumpiert ist.
Und zwar zu 100%? Denn KEINE Klage von evtl. einigen Tausend hatte
Erfolg. Das klingt unrealistisch, verfolgungs- und verschwörungsirre.
Noe, Soppili, nur _konsequent_. Muessen Verbrecher immer sein.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Die Richter sind zum Teil sogar Politiker.
Nein. Es ist ihnen zumindest verboten, Parlamentarier oder politische
Amtsinhaber zu sein.
Er reicht doch auch, wenn sie im Arsch ihrer Herrchen stecken,
damit die sie nicht auswechseln.
Post by Arnulf Sopp
Sie dürfen jedoch gerne eine politische Meinung haben.
Muss aber die richtige[tm] sein.
Post by Arnulf Sopp
Die haben wir jedoch mehr oder weniger alle, so dass dies
unerheblich ist.
Aber eine AfD-nahe politische Meinung zu haben, verurteilst
Du Zeichenlehrer doch auch auf das Schaerfste!
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Also fällen sie politische Urteile, die nur der Form nach juristisch
aussehen.
"Also" leitet eine logische Konsequenz einer Voraussetzung ein.
...die ja ein Zeichenlehrer nicht unbedingt erkennen muss.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Und wenn dann auch noch Geld fließt,
Na klar, keine Gerichtsverhandlung ohne aufgehaltene Hand!
Es reicht doch, wenn das monatlich in angenehmer Hoehe aufs Konto
kommt, und damit das so bleibt, ist nunmal ein gewisses Wohlverhalten
sinnvoll.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Filzokratie.
Natürlich. Deshalb gehört sie zum guten Dutzend der attraktivsten
Länder in der Welt, z.B. für Flüchtlinge.
Na, die kommen, weil hier das Volk so bloed ist, und nicht die
Kriminellen aus dem Land pruegelt, die den Kuffnucken Kohle ohne
Ende in den Arsch dengelt, und am eigenen Volk dafuer spart.
Post by Arnulf Sopp
Und ich fühle mich hier ebenfalls gut aufgehoben.
Bist mit Deinem schlichten Gemuet ja auch einer derjenigen,
mit denen sein Schoepfer es besonders gut gemeint hatte.
Post by Arnulf Sopp
Statistisch gilt, dass intelligentere Menschen eine höhere Bildung
erwerben und damit besser bezahlte Berufe ergreifen können.
Gute Bezahlung kann nicht selten auch durch besonderes
Wohlverhalten erreicht werden.
Post by Arnulf Sopp
Diese Menschen fühlen sich durch viele Beiträge der ö-r
Sender überfordert und konsumieren lieber "Bauer sucht Frau".
Und son Zeichenlehrer meint, wenn er sowas akrikbisch vermeidet,
dann gehoere er automatisch zu den Intelligenteren, stimmts?
Traegst Du auch immer eine FAZ mit Dir rum, um besonders
intelligent zu erscheinen?
Post by Arnulf Sopp
So dürfen wir z.B. nicht mehr die Oma
im Altenheim besuchen. Kein Mensch beschwert sich darüber, weil
Covid-19 wahrlich triftige Gründe dafür liefert.
Und weil die Masse bloed ist, schluckt sie in dem Zusammenhang
einfach jede kriminelle Massnahme der kriminellen Vereinigung
Post by Arnulf Sopp
Anormale Leute gehören zur Normalität.
Das musst ausgerechnet Du aber nicht besonders betonen, Soppili!
Das fuehrst Du doch unablaessig vor!
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
Juergen Ilse
2020-03-15 15:35:31 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Post by Arnulf Sopp
Dich oder mich hat auch niemand ins Internet gerufen, dennoch sind wir
drin. Es steht selbstverständlich auch einer Rundfunkanstalt frei, im
Web präsent zu sein.
... aber nicht finanziert von den Rundfunkgebuehren, wenn denn die
Internet- auftritte *kein* Rundfunk sind (was ich im uebrigen genauso
sehe), denn der Rundfunkbeitrag ist (wenn ich nich jetzt nicht irre)
zweckgebunden fuer die Gestaltung des oeffentlich rechtlichen
*RUNDFUNKS* ...
Als erstes schoss es mir in den Kopf, dass es die "Schweizerische
Rundspruchgesellschaft" (SRG) gibt, die ja auch nicht nur spricht, sondern
Fernsehen ausstrahlt. Aber ein Blick auf Wikipedia belehrte mich, dass sie
inzwischen "Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft" heißt.
Dann nehmen wir also die "British Broadcasting Corporation" (BBC). Ihr Name
deutet an, dass sie etwas sozusagen "in die Breite schmeißen" (verbreiten)
soll. Bei broadcast denkt jedermann sofort an Funkmedien, aber das wäre
nicht zwingend.
Du solltest dich ueber die Bedeutung von "broadcast noch einmal informieren.
Die primaere Bedeutung von "broadcast" in der englischen Sprache ist laut
https://www.thefreedictionary.com/broadcast

| 1. To communicate or transmit (a signal, a message, or content, such asi
| audio or video programming) to numerous recipients *simultaneously* over
| a communication network: a radio station that broadcasts news; an agency
| broadcasting an appeal for donations over the internet.

(Hervorhebung von mir). Nach dieser Definition sind "on demand Angebote"
eben *kein* "broadcast". Diese Definition stimmt weitgehend mit der des
deutschen Begriffs Rundfunk ueberein. "Rundfunk ueber Internet" waere moeg-
lich, aber das waere dann ausschliesslich "live streams" (und wenn man dann
etwas verpasst hat, hat man es eben verpasst, es sei denn, man hat es
eigenstaendig und fuer sich selbst aufgezeichnet). Es wurde in der Diskus-
sion um das Internet Engagement der oeffentlich rechtlichen Sendeanstalten
immer wieder gefragt "wenn doch die selben Inhalte wie im klassischen Eund-
funk praesentiert werden warum soll es dann kein Rundfunk sein? Es kann
doch nicht auf das Ueberttragungsmedium ankommen.", aber diese Argumentation
ist falsch, und zeugt von komplettem Unverstaendnis. Das Kriterium fuer
"Rundfunk" ist *nicht* der Inhalt der uebertragenen Sendungen sondern das
"to numerous recipients *simultaneously*", also die zeitgleiche (bis auf
evt. minimale Laufzeitunterschiede durch unterschiedliche Uebertragungs-
medien, so kommen z.B. die Signale via Kabel, via Satellit und via DVB-T
nicht exakt zeitgleich an, es kann da Unterschiede von bis zu einigen
Sekunden geben) Ausstrahlung zu allen Empfaengern der Sewndung.
Eine "eins zu eins" Kommunikation, wie sie typischerweise bei "Video on
Demand" Diensten oder beim Abruf klassischer Webseiten vorliegt, ist
genausowenig Rundfunk, wie ein Telefonat oder ein Kneipengespraech.
Post by Arnulf Sopp
So denke ich, dass man es bei den Rundfunkanstalten nicht so eng sehen
sollte. So ist m.E. nichts gegen eine Mediathek einzuwenden.
Allerdings muss dann klar sein, dass diese Mediathek eben *kein* Rundfunk
ist, denn das "simultaniously" aus der "broadcast" Definition ist dabei
eben *nicht* erfuellt. Die Diskussion darum, was denn nun Rundfunk ist
und was nicht, konzentriert sich weitgehend auf die Inhalte, obwohl gerade
die *Inhalte" eben *ueberhaupt* *nicht* in die Definition von Rundfunk
eingehen. Es hat eine schleichende *komplette* *Umdefinition* des Begriffs
speziell fuer den Einzug von Rundfunkgebuehren gegeben, nur um auch fuer
"neuartige Rundfunkempfangsgeraete" (sprich Computer und Smartphones)
ebenfalls Gebuehren erheben konnte. Dieses Vorgehen war mit "Frechheit"
noch beschoenigend umschrieben, wurde aber trotzdem (leider) in der
Oeffentlichkeit in den vielen Jahren, die diese "neue Regelung" bereits
gilt, nie wirklich in Frage gestellt ...
Post by Arnulf Sopp
Wieviele Menschen haben überhaupt keinen Fernseher mehr und lutschen
nur noch die Mediatheken aus?
Nach der wirklichen Definition von "REundfunk" nutzen sie dabei eben
*keinen* Rundfunk. Wenn ich mir einen Film, der im Fernsehen lief,
anschliessend aus der Videothek ausleihe? Ist der Film aus der Videothek
dann ploetzlich "Rundfunk"ß Schliesslich lief der selbe Inhalt vorher
ja auch im Fernsehen ...
Wenn nicht (und die meiysten werden zustimmen, dass die DVD aus der
Videothek *kein* Rundfunk ist), warum sollte dann der selbe Film aus
der Mediathek Rundfunk sein?
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Wenn die Zweckbindung des Rundfunkbeitrags wegfallen kann, was sollte die
Rundfunkanstalten dann davon abhalten, auch oeffentlich rechtliche Presse
oder oeffentlich rechtliche Flugblaetter davon zu finanzieren?
1. Dass es bei Gründung der ARD bereits seit über 100 Jahren regelmäßige
Zeitungen gab, schaffte Fakten: Die Presse soll nicht rumfunken - was sie
aber munter tut (Spiegel TV u.ä.) und der Rundfunk sollte nicht drucken.
Die Videotheken kamen auch nach der Einfuehrung des Fernsehens. Warum ist
das ausleihen eines Videos aus der Videothek dann *kein* Rundfunk? Schliess-
lich hat das Fernsehen ja vorher auch schon "Fakten geschaffen" ...
Denk ueber die von mir angefuehrten Beispiele und Definitionen sowie ueber
die Unterschiede der verschiedenen Angebote nach, bevor du die mittlerweile
obligatorisch scheinende Definition von "Rundfunk" kritiklos akzeotierst.
Post by Arnulf Sopp
Da hat die Presse damals geschlafen, die ohne weiteres auch die Funkmedien
hätte betreiben können. Nun, viele Medienkonzerne beinhalten beides.
Es waere ihnen nicht erlaubt worden, denn die Auflagen der Alliierten, die
zur Schaffung des oeffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland fuehrten,
haben damals *explizit* weder Privatunternehmen noch direkt von der Regie-
rung abhaengige Institutionen als Betreiber des oeffentlich rechtlichen
Rundfunks erlaubt, um den Missbrauch des Rundfunks als riesige Propaganda-
maschinerie wie im dritten Reich zu u nterbinden.
Post by Arnulf Sopp
Aber das Internet ist keinem der beiden Medientypen zuzuordnen, also dürfen
sich beide draufstürzen, was sie ja auch tun.
Nein, das waere damals eigentlich *nicht* korrekt gewesen, denn es war eine
Zweckentfremdung der damals ausschliesslich fuer "Rundfunk" vorgesehenen
Rundfunkgebuehren.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
Arnulf Sopp
2020-03-16 00:11:57 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Du solltest dich ueber die Bedeutung von "broadcast noch einmal
informieren. Die primaere Bedeutung von "broadcast" in der englischen
Sprache ist laut https://www.thefreedictionary.com/broadcast
| 1. To communicate or transmit (a signal, a message, or content, such asi
| audio or video programming) to numerous recipients *simultaneously*
| over a communication network: a radio station that broadcasts news; an
| agency broadcasting an appeal for donations over the internet.
Zwar weiß ich es nicht, aber wahrscheinlich existierte das Wort bereits vor
der Erfindung des Rundfunks. Seine wortwörtliche Bedeutung ist in die
Breite werfen, also weitersagen, verbreiten, bekanntmachen.
Post by Juergen Ilse
Das Kriterium fuer "Rundfunk" ist *nicht* der Inhalt der uebertragenen
Sendungen sondern das "to numerous recipients *simultaneously*"
Gut, das kann ich nicht bestreiten, will ich auch nicht. Man sah es meinem
VP aber gewiss an, dass ich dafür plädierte, dass man dies "nicht so eng
sehen sollte". So stand es ja auch wörtlich drin.

Nehmen wir z.B. einen Fußballverein. Wenn es wirklich noch ein Verein ist
und keine AG, dann ist er in aller Regel gemeinnützig und darf somit nichts
verdienen. Das hindert ihn nicht daran, reges Merchandizing zu betreiben.
Er vermietet auch sein Clubhaus an einen Gastwirt, natürlich nicht umsonst.

Das sieht man also auch nicht so eng.

Tschüs!
Arnulf
--
Ich will so gerne ein guter Nachbar sein wie ein schlechter Untertan.
Henry David Thoreau
Juergen Ilse
2020-03-16 00:39:55 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Nehmen wir z.B. einen Fußballverein. Wenn es wirklich noch ein Verein ist
und keine AG, dann ist er in aller Regel gemeinnützig und darf somit nichts
verdienen.
Wieso sollte ein gemeinnuetziger Verein nichts verdienen duerfen? Selbst-
verstaendlich darf er verdienen, nur duerfen die Gewinne nicht beliebig
verwendet werden. So gilt z.B.:

| Die Verwendung der finanziellen Mittel des Vereins ist nach § 55 AO nur
| mit Einschränkungen möglich (z.B. keine Begünstigung anderer Personen für
| Zwecke außerhalb der Vereinssatzung)
Post by Arnulf Sopp
Das hindert ihn nicht daran, reges Merchandizing zu betreiben.
Er vermietet auch sein Clubhaus an einen Gastwirt, natürlich nicht umsonst.
Das sieht man also auch nicht so eng.
Weil das, was auch einem gemeinnuetzigen Verein ohnehin erlaubt sein soll,
nicht verboten wird? Ich halte das fuer eine seltsame Auffassung ...

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
Arnulf Sopp
2020-03-16 02:43:31 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Post by Arnulf Sopp
Nehmen wir z.B. einen Fußballverein. Wenn es wirklich noch ein Verein ist
und keine AG, dann ist er in aller Regel gemeinnützig und darf somit nichts
verdienen.
Wieso sollte ein gemeinnuetziger Verein nichts verdienen duerfen? Selbst-
verstaendlich darf er verdienen, ...
Echt? Entweder bin ich falsch informiert oder Du - oder wir wohnen
innerhalb von DACH in zwei verschiedenen Rechtssystemen.

Aber all' das halte ich für Spiegelfechterei. Einzig wichtig erscheint mir,
welche Unterschiede ein öffentlich-rechtlicher (kostenpflichtiger) und ein
rein privater (kostenloser) Rundfunk haben. Das ist schnell erklärt:

Wenn ein Privatsender eine Nachricht verbreitet, die Werbekunden evtl. auf
die Hühneraugen tritt, dann ist diese Einnahmequelle in der Zukunft
futsch. Was also wird ein Privatsender ausstrahlen? Jedenfalls keine
heißen Eisen, sondern nur Larifari.

Tschüs!
Arnulf
--
Ich will so gerne ein guter Nachbar sein wie ein schlechter Untertan.
Henry David Thoreau
Siegfrid Breuer
2020-03-16 02:57:00 UTC
Permalink
Post by Arnulf Sopp
Wenn ein Privatsender eine Nachricht verbreitet, die Werbekunden
evtl. auf die Hühneraugen tritt, dann ist diese Einnahmequelle in der
Zukunft futsch. Was also wird ein Privatsender ausstrahlen?
Jedenfalls keine heißen Eisen, sondern nur Larifari.
Und wenn ein Sender eine Nachricht verbreitet, die den Verbrechern,
die ihm die von uns erpresste Wohnsitzzwangsabgabe zuschustern,
evtl. auf die Huehneraugen tritt, was ist dann moeglicherweise?
Kann ein ueberlegener Zeichenlehrer evtl. so weit denken?
--
|Dass unter den Flüchtlingen, die das auf sich nehmen, auch nur
|ein einziger IS-Anhänger ist, ist extrem unwahrscheinlich.
[Arnulf Sopp <https://worditout.com/word-cloud/2058142> in:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1eptza5d8l0w1$***@news.hacktory.de%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
Juergen Ilse
2020-03-16 03:53:40 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Post by Arnulf Sopp
Nehmen wir z.B. einen Fußballverein. Wenn es wirklich noch ein Verein ist
und keine AG, dann ist er in aller Regel gemeinnützig und darf somit nichts
verdienen.
Wieso sollte ein gemeinnuetziger Verein nichts verdienen duerfen? Selbst-
verstaendlich darf er verdienen, ...
Echt? Entweder bin ich falsch informiert oder Du - oder wir wohnen
innerhalb von DACH in zwei verschiedenen Rechtssystemen.
In Deutschland darf auch ein gemeinnuetziger Verein Gewinne machen, sofern
er diese nur gemaess diesem Absatz verwendet:

| Die Verwendung der finanziellen Mittel des Vereins ist nach § 55 AO nur
| mit Einschränkungen möglich (z.B. keine Begünstigung anderer Personen
| für Zwecke außerhalb der Vereinssatzung)

Der erwaehnte §55 der Abgabenverordnung bezieht sich auf "Selbstlosigkeit"
im juristischen Sinne. Bei Interesse kannst du dir auch das noch durchlesen.
Ich habe aber beim bestenn Willen keine Bestimmung gefunden, die einem
gemeinnuetzigen Verein das erwirtschaften von Gewinnen verbieten wuerde,
sofern diese nur gemaess oben zitierten Absatz verwendet werden.
Post by Arnulf Sopp
Wenn ein Privatsender eine Nachricht verbreitet, die Werbekunden evtl. auf
die Hühneraugen tritt, dann ist diese Einnahmequelle in der Zukunft
futsch. Was also wird ein Privatsender ausstrahlen? Jedenfalls keine
heißen Eisen, sondern nur Larifari.
Zu den Zeiten, als RTL noch die (mittlerweile leider schon lange abgesetzte)
Sendung "Wie Bitte" noch im Programm hatte, wurde d in *JEDER* Folge ein
Fall der Telekom auf die Hoerner genommem ("die dreo mit den Muetzen", er-
innert sich noch jemand?). Trotzdem hatte die Telekom ihre Werbung auf RTL
keineswegs eingestellt ... Es gibt sicher viele Beispiele, aber das war ein
besonders krasses, weil wirklich in *jeder* Folge ein Fall der Telekom durch
den Kakao gezogen wurde und die Telekom IIRC dennoch hat Werbung auf RTL
schalten lassen ...

Tschuess,
Juerggen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
Juergen Ilse
2020-03-16 03:56:54 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Post by Arnulf Sopp
Nehmen wir z.B. einen Fußballverein. Wenn es wirklich noch ein Verein ist
und keine AG, dann ist er in aller Regel gemeinnützig und darf somit nichts
verdienen.
Wieso sollte ein gemeinnuetziger Verein nichts verdienen duerfen? Selbst-
verstaendlich darf er verdienen, ...
Echt? Entweder bin ich falsch informiert oder Du - oder wir wohnen
innerhalb von DACH in zwei verschiedenen Rechtssystemen.
In Deutschland darf auch ein gemeinnuetziger Verein Gewinne machen, sofern
er diese nur gemaess diesem Absatz verwendet:

| Die Verwendung der finanziellen Mittel des Vereins ist nach § 55 AO nur
| mit Einschränkungen möglich (z.B. keine Begünstigung anderer Personen
| für Zwecke außerhalb der Vereinssatzung)

Der erwaehnte §55 der Abgabenverordnung bezieht sich auf "Selbstlosigkeit"
im juristischen Sinne. Bei Interesse kannst du dir auch das noch durchlesen.
Ich habe aber beim bestenn Willen keine Bestimmung gefunden, die einem
gemeinnuetzigen Verein das erwirtschaften von Gewinnen verbieten wuerde,
sofern diese nur gemaess oben zitierten Absatz verwendet werden.
Post by Arnulf Sopp
Wenn ein Privatsender eine Nachricht verbreitet, die Werbekunden evtl. auf
die Hühneraugen tritt, dann ist diese Einnahmequelle in der Zukunft
futsch. Was also wird ein Privatsender ausstrahlen? Jedenfalls keine
heißen Eisen, sondern nur Larifari.
Zu den Zeiten, als RTL noch die (mittlerweile leider schon lange abgesetzte)
Sendung "Wie Bitte" noch im Programm hatte, wurde d in *JEDER* Folge ein
Fall der Telekom auf die Hoerner genommem ("die dreo mit den Muetzen", er-
innert sich noch jemand?). Trotzdem hatte die Telekom ihre Werbung auf RTL
keineswegs eingestellt ... Es gibt sicher viele Beispiele, aber das war ein
besonders krasses, weil wirklich in *jeder* Folge ein Fall der Telekom durch
den Kakao gezogen wurde und die Telekom IIRC dennoch hat Werbung auf RTL
schalten lassen ...

Tschuess,
Juerggen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
PS: abgesehen davon wollen natuerlich auch die oeffentlich rechtlichen
nicht auf ihre Werbeeinnahmen verzichten (auch wenn fuer die der Anteil
Werbung gegenueber der privaten erheblich eingeschraenkt ist, ist ihnen
dennoch Werbung erlaubt ...).
c***@gmail.com
2020-03-16 07:49:01 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Hallo,
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Post by Arnulf Sopp
Dich oder mich hat auch niemand ins Internet gerufen, dennoch sind wir
drin. Es steht selbstverständlich auch einer Rundfunkanstalt frei, im
Web präsent zu sein.
... aber nicht finanziert von den Rundfunkgebuehren, wenn denn die
Internet- auftritte *kein* Rundfunk sind (was ich im uebrigen genauso
sehe), denn der Rundfunkbeitrag ist (wenn ich nich jetzt nicht irre)
zweckgebunden fuer die Gestaltung des oeffentlich rechtlichen
*RUNDFUNKS* ...
Als erstes schoss es mir in den Kopf, dass es die "Schweizerische
Rundspruchgesellschaft" (SRG) gibt, die ja auch nicht nur spricht, sondern
Fernsehen ausstrahlt. Aber ein Blick auf Wikipedia belehrte mich, dass sie
inzwischen "Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft" heißt.
Dann nehmen wir also die "British Broadcasting Corporation" (BBC). Ihr Name
deutet an, dass sie etwas sozusagen "in die Breite schmeißen" (verbreiten)
soll. Bei broadcast denkt jedermann sofort an Funkmedien, aber das wäre
nicht zwingend.
Du solltest dich ueber die Bedeutung von "broadcast noch einmal informieren.
Die primaere Bedeutung von "broadcast" in der englischen Sprache ist laut
https://www.thefreedictionary.com/broadcast
| 1. To communicate or transmit (a signal, a message, or content, such asi
| audio or video programming) to numerous recipients *simultaneously* over
| a communication network: a radio station that broadcasts news; an agency
| broadcasting an appeal for donations over the internet.
(Hervorhebung von mir). Nach dieser Definition sind "on demand Angebote"
eben *kein* "broadcast".
Das ist richtig. Entsprechend liegt nach Grundgesetz Rundfunk Länderhoheit und Internet Bundeshoheit. Im Telekommunikationsgesetz ist eine Abgrenzung vorgenommen:

https://www.google.com/search?q=telekommunikationsgesetz&oq=telekommunika&aqs=chrome.0.0j69i57j0l6.3563j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Wichtig ist die Abgrenzung für die Finanzierung. Denn durch die jeweilige Hoheit hat man analog einen rationalen Maßstab für die Kostenaufteilung auf Bund und Länder wie bei den öffentlich-rechtlichen Universitäten. Der Bund würde dann analog zur Einschaltquote den Anteil finanzieren, der gemäß Klickzahlen über das Internet abgerufen wird.

Dabei ist zu bedenken, dass mit Blick auf die Wissenschaftsfreiheit die Universitäten vom Anspruch her ähnlich staatsfern sind wie die Ländersender.

Die Universitäten finanzieren sich durch einen Beitrag der freiwilligen Mitglieder, durch Landesmittel, Bundesmittel und Drittmittel.

Auch bei den Ländernsender geht es um eine freiwillige Mitgliedschaft gemäß Grundrecht.

Dass der selbe Preis für das selbe Produkt für Arme und Reiche unterschiedliche relative Wirkung hat, ist unter den Bedingungen der Vertragsfreiheit auf dem Markt eine Nebensache. Unter der Bedingung eines Grundgesetz widrigen Zwangs für eine willkürlich diskriminierte Gruppe ist die Verteilungswirkung jedoch ein Skandal, dass Eingangssteuerzahler relativ 50 Mal mehr zahlen als Spitzensteuerzahler.

Durch eine Mischfinanzierung wie bei den Universitäten würden sich die Lasten ändern. Vor allem die Anteile aus allgemeinen Steuermitteln der Länderhaushalte und des Bundeszuschusses würden die Einkommen grundsätzlich gemäß Einkommensteuer belasten. Der Übergang in die Privatwirtschaft könnte durch die Übernahme der Finanzlücke der Ländersender durch die Länder und den Bundeszuschuss abgemildert werden.
Post by Juergen Ilse
Diese Definition stimmt weitgehend mit der des
deutschen Begriffs Rundfunk ueberein. "Rundfunk ueber Internet" waere moeg-
lich, aber das waere dann ausschliesslich "live streams" (und wenn man dann
etwas verpasst hat, hat man es eben verpasst, es sei denn, man hat es
eigenstaendig und fuer sich selbst aufgezeichnet). Es wurde in der Diskus-
sion um das Internet Engagement der oeffentlich rechtlichen Sendeanstalten
immer wieder gefragt "wenn doch die selben Inhalte wie im klassischen Eund-
funk praesentiert werden warum soll es dann kein Rundfunk sein? Es kann
doch nicht auf das Ueberttragungsmedium ankommen.", aber diese Argumentation
ist falsch, und zeugt von komplettem Unverstaendnis. Das Kriterium fuer
"Rundfunk" ist *nicht* der Inhalt der uebertragenen Sendungen sondern das
"to numerous recipients *simultaneously*", also die zeitgleiche (bis auf
evt. minimale Laufzeitunterschiede durch unterschiedliche Uebertragungs-
medien, so kommen z.B. die Signale via Kabel, via Satellit und via DVB-T
nicht exakt zeitgleich an, es kann da Unterschiede von bis zu einigen
Sekunden geben) Ausstrahlung zu allen Empfaengern der Sewndung.
Eine "eins zu eins" Kommunikation, wie sie typischerweise bei "Video on
Demand" Diensten oder beim Abruf klassischer Webseiten vorliegt, ist
genausowenig Rundfunk, wie ein Telefonat oder ein Kneipengespraech.
Post by Arnulf Sopp
So denke ich, dass man es bei den Rundfunkanstalten nicht so eng sehen
sollte. So ist m.E. nichts gegen eine Mediathek einzuwenden.
Allerdings muss dann klar sein, dass diese Mediathek eben *kein* Rundfunk
ist, denn das "simultaniously" aus der "broadcast" Definition ist dabei
eben *nicht* erfuellt. Die Diskussion darum, was denn nun Rundfunk ist
und was nicht, konzentriert sich weitgehend auf die Inhalte, obwohl gerade
die *Inhalte" eben *ueberhaupt* *nicht* in die Definition von Rundfunk
eingehen. Es hat eine schleichende *komplette* *Umdefinition* des Begriffs
speziell fuer den Einzug von Rundfunkgebuehren gegeben, nur um auch fuer
"neuartige Rundfunkempfangsgeraete" (sprich Computer und Smartphones)
ebenfalls Gebuehren erheben konnte. Dieses Vorgehen war mit "Frechheit"
noch beschoenigend umschrieben, wurde aber trotzdem (leider) in der
Oeffentlichkeit in den vielen Jahren, die diese "neue Regelung" bereits
gilt, nie wirklich in Frage gestellt ...
Post by Arnulf Sopp
Wieviele Menschen haben überhaupt keinen Fernseher mehr und lutschen
nur noch die Mediatheken aus?
Nach der wirklichen Definition von "REundfunk" nutzen sie dabei eben
*keinen* Rundfunk. Wenn ich mir einen Film, der im Fernsehen lief,
anschliessend aus der Videothek ausleihe? Ist der Film aus der Videothek
dann ploetzlich "Rundfunk"ß Schliesslich lief der selbe Inhalt vorher
ja auch im Fernsehen ...
Wenn nicht (und die meiysten werden zustimmen, dass die DVD aus der
Videothek *kein* Rundfunk ist), warum sollte dann der selbe Film aus
der Mediathek Rundfunk sein?
Post by Arnulf Sopp
Post by Juergen Ilse
Wenn die Zweckbindung des Rundfunkbeitrags wegfallen kann, was sollte die
Rundfunkanstalten dann davon abhalten, auch oeffentlich rechtliche Presse
oder oeffentlich rechtliche Flugblaetter davon zu finanzieren?
1. Dass es bei Gründung der ARD bereits seit über 100 Jahren regelmäßige
Zeitungen gab, schaffte Fakten: Die Presse soll nicht rumfunken - was sie
aber munter tut (Spiegel TV u.ä.) und der Rundfunk sollte nicht drucken.
Die Videotheken kamen auch nach der Einfuehrung des Fernsehens. Warum ist
das ausleihen eines Videos aus der Videothek dann *kein* Rundfunk? Schliess-
lich hat das Fernsehen ja vorher auch schon "Fakten geschaffen" ...
Denk ueber die von mir angefuehrten Beispiele und Definitionen sowie ueber
die Unterschiede der verschiedenen Angebote nach, bevor du die mittlerweile
obligatorisch scheinende Definition von "Rundfunk" kritiklos akzeotierst.
Post by Arnulf Sopp
Da hat die Presse damals geschlafen, die ohne weiteres auch die Funkmedien
hätte betreiben können. Nun, viele Medienkonzerne beinhalten beides.
Es waere ihnen nicht erlaubt worden, denn die Auflagen der Alliierten, die
zur Schaffung des oeffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland fuehrten,
haben damals *explizit* weder Privatunternehmen noch direkt von der Regie-
rung abhaengige Institutionen als Betreiber des oeffentlich rechtlichen
Rundfunks erlaubt, um den Missbrauch des Rundfunks als riesige Propaganda-
maschinerie wie im dritten Reich zu u nterbinden.
Post by Arnulf Sopp
Aber das Internet ist keinem der beiden Medientypen zuzuordnen, also dürfen
sich beide draufstürzen, was sie ja auch tun.
Nein, das waere damals eigentlich *nicht* korrekt gewesen, denn es war eine
Zweckentfremdung der damals ausschliesslich fuer "Rundfunk" vorgesehenen
Rundfunkgebuehren.
Tschuess,
Juergen Ilse
2020-03-16 09:12:39 UTC
Permalink
Hallo,

***@gmail.com wrote:
[...]
Post by c***@gmail.com
Post by Juergen Ilse
Nach dieser Definition sind "on demand Angebote"
eben *kein* "broadcast".
https://www.google.com/search?q=telekommunikationsgesetz&oq=telekommunika&aqs=chrome.0.0j69i57j0l6.3563j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8
Wichtig ist die Abgrenzung für die Finanzierung. Denn durch die jeweilige Hoheit hat man analog einen rationalen Maßstab für die Kostenaufteilung auf Bund und Länder wie bei den öffentlich-rechtlichen Universitäten. Der Bund würde dann analog zur Einschaltquote den Anteil finanzieren, der gemäß Klickzahlen über das Internet abgerufen wird.
... und das waere eben *auch* nicht gesetzeskonform, denn der Grund fuer die
(zweckgebundenen) Rundfunkgebuehren ist ja gerade, dass die oeffentlich recht-
lichen Rundfunk anstalten *nicht* aus den Laenderhaushalten oder dem Bundes-
haushalt finanziert werden duerfen, sondern eine gesonderte Finanzierung
bekommen sollen, um keine Abhaengigkeit von de3r jeweiligen Bundes- oder
Landespolitik zu schaffen ("wenn ihr nicht in unserem Sinne berichtet, faellt
der Betrag zur Finanzierung des Rundfunks im naechsten Haushaltsjahr geringer
aus ...").

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
c***@gmail.com
2020-03-16 10:47:54 UTC
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Post by Juergen Ilse
Hallo,
[...]
Post by c***@gmail.com
Post by Juergen Ilse
Nach dieser Definition sind "on demand Angebote"
eben *kein* "broadcast".
https://www.google.com/search?q=telekommunikationsgesetz&oq=telekommunika&aqs=chrome.0.0j69i57j0l6.3563j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8
Wichtig ist die Abgrenzung für die Finanzierung. Denn durch die jeweilige Hoheit hat man analog einen rationalen Maßstab für die Kostenaufteilung auf Bund und Länder wie bei den öffentlich-rechtlichen Universitäten. Der Bund würde dann analog zur Einschaltquote den Anteil finanzieren, der gemäß Klickzahlen über das Internet abgerufen wird.
... und das waere eben *auch* nicht gesetzeskonform, denn der Grund fuer die
(zweckgebundenen) Rundfunkgebuehren ist ja gerade, dass die oeffentlich recht-
lichen Rundfunk anstalten *nicht* aus den Laenderhaushalten oder dem Bundes-
haushalt finanziert werden duerfen, sondern eine gesonderte Finanzierung
bekommen sollen, um keine Abhaengigkeit von de3r jeweiligen Bundes- oder
Landespolitik zu schaffen ("wenn ihr nicht in unserem Sinne berichtet, faellt
der Betrag zur Finanzierung des Rundfunks im naechsten Haushaltsjahr geringer
aus ...").
Die Ländersender sind wie Universitäten, nicht staatsnäher und nicht staatsunabhängiger. Außerdem stimmen die Länderparlamente über den Rundfunkbeitrag ab. Sie entmündigen sich damit in föderaler Hinsicht selbst, weil sie ja nur über einen Bundeseinheitstarif abstimmen. Die wirtschaftlich erfolgreichen Ländersender werden von den verschwenderischen Ländersendern ausgenutzt. Gegenüber dem Grundrecht auf Freiheit und Rechtsgleichheit ist dieser bisherige Finanzierungsgrundsatz über Eigenmittel sowieso nachrangig.
Post by Juergen Ilse
Tschuess,
Juergen Ilse
2020-03-16 11:18:31 UTC
Permalink
Hallo,
Post by c***@gmail.com
Die Ländersender sind wie Universitäten, nicht staatsnäher und nicht
staatsunabhängiger.
Sollen sie aber sein, so war es zumindest bei der Einfuehrung des oeffentlich
rechtlichen Rundfunks geplant.
Post by c***@gmail.com
Außerdem stimmen die Länderparlamente über den Rundfunkbeitrag ab.
Alle 16 Laenderparlamente muessen zustimmen, das ist richtig. I.d.R. folgen
sie dabei aber den Empfehlung der "Kommision zur Ermittlung des Finanzbedarfs"
KEF. Diese ist *keine* Institution der Laender oder des Bundes.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
c***@gmail.com
2020-03-16 13:28:48 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Hallo,
Post by c***@gmail.com
Die Ländersender sind wie Universitäten, nicht staatsnäher und nicht
staatsunabhängiger.
Sollen sie aber sein, so war es zumindest bei der Einfuehrung des oeffentlich
rechtlichen Rundfunks geplant.
Das Grundrecht auf Freiheit entfaltet sich in der Medienfreiheit und der Wissenschaftsfreiheit. Deshalb ist der Bürger nach Grundrecht nicht weniger frei als eine öffentlich-rechtliche Anstalt. Eher im Gegenteil: Prinzipiell ist der Bürger gegen unverhältnismäßige Übergriffe einer öffentlich-rechtlichen Anstalt vom Bundesverfassungsgericht zu schützen, nicht umgekehrt.

Wir haben hier vor zwei Jahren im Rundfunkbereich eine vorsätzliche Rechtsbeugung von höchstem Recht erlebt. Diese kriminelle Handlung ist noch nicht aufgearbeitet, der Täter ist noch nicht bestraft, das sachliche Problem noch nicht behoben.

Auch ist die eine öffentlich-rechtliche Anstalt ( Universität ) grundsätzlich nicht weniger frei als die andere öffentlich-rechtliche Anstalt ( Landesrundfunk ). Dass sich die Finanzierung bisher unterschiedlich entwickelt hat, ist rechtshistorischen Gründen geschuldet. Das Recht der Weimarer Republik wurde durch das 3. Reich, die DDR hindurch und in der Bundesrepublik Deutschland bis 2013 prinzipiell fortgeführt: der Bürger konnte sein Empfangsgerät Gebühren pflichtig anmelden und Gebühren befreiend abmelden. Das Gebührenaufkommen und die Schließung der Finanzierungslücken waren bisher unterschiedlich geregelt.

Allerdings wusste in der Politik die eine Hand nicht unbedingt, was die andere tat. Dadurch ist die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht einheitlich geregelt. Es hat sich unsystematischer Wildwuchs entwickelt, der mit dem Übergriff der Länder auf das Grundrecht des Bürgers und die Telekommunikationshoheit des Bundes offen zutage tritt.

Die supraförderale bundesweite Regelung ist ein Zeichen dafür, dass sich die Länderhoheit in diesem Bereich überlebt hat. Es sei denn, die Übergangsfinanzierung in die Privatisierung der Ländersender wird der Finanzierung der Universitäten angeglichen: freiwilliger Beitrag, Landesmittel, Bundesmittel, Drittmittel ( Sponsoring oder Verkauf von Sendezeiten etc. ).
Post by Juergen Ilse
Post by c***@gmail.com
Außerdem stimmen die Länderparlamente über den Rundfunkbeitrag ab.
Alle 16 Laenderparlamente muessen zustimmen, das ist richtig. I.d.R. folgen
sie dabei aber den Empfehlung der "Kommision zur Ermittlung des Finanzbedarfs"
KEF. Diese ist *keine* Institution der Laender oder des Bundes.
Tschuess,
Friedhelm Waitzmann
2020-05-14 14:58:31 UTC
Permalink
In de.soc.weltanschauung.christentum ist dieses Thema nicht am
richtigen Platz, deshalb Crossposting nach
de.soc.medien.rundfunkfinanzierung und Follow‐ups bitte dorthin.
Post by Arnulf Sopp
Am Fri, 13 Mar 2020 02:58:15 -0700 (PDT) schrieb
Post by c***@gmail.com
Internet ist kein Rundfunk. Niemand hat die Sender ins Internet gerufen.
Dich oder mich hat auch niemand ins Internet gerufen, dennoch sind wir
drin. Es steht selbstverständlich auch einer Rundfunkanstalt frei, im Web
präsent zu sein.
Klar, aber lenke nicht ab. Eine Rundfunkanstalt entzieht
das Internet der unbehelligten Nutzung dadurch, dass sie über das
Internet auch unverschlüsselt /sendet/ und von jedem
Internetnutzer vermutet, dass er das Internet auch dazu nutzt,
/Rundfunksendungen zu empfangen/, unabhängig davon, ob das der
Fall ist oder nicht. Und das ist schon eine andere Hausnummer,
als nur im Web präsent zu sein, und beispielsweise eine
Programmvorschau anzubieten, aber keine /gesendeten/ Inhalte.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Internetangebote können verschlüsselt werden. Der Computer rechtfertigt
keinen Zahlungszwang.
Äh, doch!
Da widerspreche ich Dir entschieden. Gegen Bezahlung über das
Internet angebotene Nutzinhalte gibt es längst. Es gibt also
keinen Grund mehr für eine Sendungsempfangsvermutung, wie sie mit
den Radio‐ und Fernsehsendern ohne Verschlüsselung noch nötig
war.
Post by Arnulf Sopp
Andernfalls hätten die Klagen dagegen Erfolg gehabt.
Wenn das ein Kriterium dafür wäre, dass eine Norm kein Unrecht
darstellt, würde das Recht nie weiterentwickelt, und wir hätten
heute noch die Todesstrafe für praktizierte Homosexualität;
Religionsfreiheit, das Wahlrecht für und Geschäftsfähigkeit von
Frauen hätten wir auch nicht.
Post by Arnulf Sopp
Außerdem
möchte ich den Aufschrei nicht hören, wenn Auto- oder gar Taschenradios
plötzlich eine Decoder-Box brauchen, evtl. 5 Boxen pro Haushalt!
Es kommt hinzu: Mein Radio- und Fernsehkonsum erstreckt sich über ca. 10
häufig empfangene Sender. Zusammen mit selten genutzten mögen es 15 sein.
So dürfte ich also an 15 Anstalten Gebühren bezahlen. Nein, danke!
Nein. Auch wenn dein Konsum genau erfasst würde, könnte die
Gebühr von einer einzigen Instanz eingezogen und an die einzelnen
Sender verteilt werden, nicht anders, wie das jetzt schon
geschieht.
Post by Arnulf Sopp
Post by c***@gmail.com
Post by Arnulf Sopp
2. Bedürftige können beantragen, von den Rundfunkgebüren
befreit zu werden.
Jeder hat das Grundrecht, sich von den Rundfunkgebühren befreien zu
lassen. Es wird derzeit allerdings verletzt.
Oben schilderte ich die Nachteile bei Verschlüsselung: Sauteuer, angefangen
bei der Hardware. Hier der Nachteil der gegenwärtigen Gesetzeslage: Gefühlt
1‰ der Bevölkerung ist benachteiligt. Und die sollten eigentlich kein
Problem damit haben, tatsächlich von den Gebühren befreit zu werden, wenn
ihr Auto tatsächlich kein Radio hat, wenn sie selbst kein Smartphone haben
usw.
Sie haben aber ein Problem: Zum einen hängt die Gebührenpflicht
nicht daran, dass ein Empfangsgerät vorhanden ist. Zweitens,
auch wenn das der Fall wäre (wie es früher einmal war), ist es
einem Betroffenen immer noch nicht möglich, das
Nichtvorhandensein eines Empfangsgerätes zu beweisen.
Beispielsweise habe ich keinen Fernseher, auch kein DAB‐ oder
DAB+‐Radio sondern nur UKW‐Empfang einigermaßen vernünftig. Der
Computer, den ich betreibe, hat eine Internetanbindung von
64 kBit/s (z. Z. 384 kBit/s). Das reicht nicht für
Streaming‐Inhalte. Nur: Wie wollte ich das beweisen, dass ich
nicht noch einen schnelleren Internetzugang verheimliche oder
einen Fernseher in einem verschlossenen Schrank verstaut habe,
den ich bei Bedarf heraushole?

Auch spielt keine Rolle, dass der Anteil der Benachteiligten an
der Bevölkerung nur 1% beträgt. Unrecht wird nicht dadurch zur
Lappalie, dass nur Wenige betroffen sind; denn jeden Einzelnen
dieser Wenigen trifft es trotzdem.


Friedhelm

Paul
2020-03-24 03:10:30 UTC
Permalink
Post by c***@gmail.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit
Willkürlich verpflichtete Zwangszahler werden weder nach Leistungsfähigkeit, noch nach Bezug einer Leistung zur Kasse gebeten. Bei der zwangsverpflichten Gruppe handelt es sich um Bürger mit dem Status "Wohnungsbesitzer" - unabhängig von der Wohnungsgröße, unabhängig von der Anzahl der Wohnungen, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig davon, ob sie tatsächlich Rundfunk empfangen können. Als einzige rechtliche Vermutung der willkürlichen Zahlungsverpflichtung gilt ihre Eigenschaft als Wohnungsbesitzer. Diese Vermutung lässt der totalitäre Staat auch dann nicht fallen, sollte der Wohnungsbesitzer über längere Zeit im Ausland sein. Es gibt schlicht keinen Zusammenhang zwischen Zahlungspflicht und Rundfunk.
Mit Zwangsarbeitern sind Rundfunkzahler deshalb zu vergleichen, weil sie ihren Tribut erst einmal selbst erwirtschaften müssen.
Von ihrem Tribut werden Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst von Landesrundfunkanstalten unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung ohne wirtschaftliches Risiko höher bezahlt als Beamte.
An Deiner Stelle würde ich mal den Ball etwas flacher halten und das
Lügenmaul nicht so weit aufreißen.

https://hpd.de/artikel/kroenung-des-kirchlichen-lobbyismus-17866?

Es könnte ja jemand komme und die Wahrheit übe die unvergleichliche Gier
der Kirchen erwähnen und den damit verbundenen inzwischen 100-jährigen
Verfassungsbruch.

Aber so kennen wir Dich ja, den Splitter im Auge des Anderen anprangern,
aber den riesigen Balken im eigenen Auge übersehen. Immer schön laut
"Haltet den Dieb" schreien.

Paule
--
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