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Krieg in Libyen mit deutschen Waffen
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Fred
2020-07-19 06:12:55 UTC
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https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/waffenembargo-libyen-101.html

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Solange die links-grüne GROKO nur Nachbarstaaten von Kriegsgebieten
massenhaft mit deutschen Waffen versorgt, oder nur jene Staaten die
andere Länder (Syrien, Libyen) überfallen "ideologisch befreien", wie
etwa die islamistische Erdogan-Türkei, dann ist das links-ideologisch
doch vollkommen in Ordnung. Oder nicht, liebe Genossinnen und Genossen?

Freundschaft!
Fred
2020-07-19 08:59:45 UTC
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Post by Fred
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/waffenembargo-libyen-101.html
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Exporte von Rüstungsgütern sind an sich eine hochpolitische
Angelegenheit. Bei uns wird das als pekuniäre Angelegenheit
behandelt.

Z.B. Erdogan islamisiert mit deutschen Waffen in Syrien und Libyen,
die Muslimbrüder mit deutschen Waffen in Ägypten, Islamisten (= die
Fremdenlegion von Türkei, Katar und Saudi Arabien) mit deutschen
Waffen weltweit von Thailand, Irak über Syrien, Libyen, bis Jemen.

Es gibt hier zwar wohlklingende Grundsätze, z.B. keine deutschen
Waffen in Spannungs- geschweige denn in Kriegsgebiete.
In der Praxis setzt man sich augenzwinkernd darüber hinweg.

Die deutsche Regierung akzeptiert jede noch so fadenscheinige
Umgehungskonstruktion, das einzige "Argument":

_Wenn wir nicht liefern, dann liefern eben andere_.

Dass unsere, an sich unsere angeblich Friedensgrundsätze und
Menschenrechte in den Mittelpunkt stellende Politik, so welt-
weit völlig unglaubwürdig wird, das stört offenbar niemanden.
Von Linken und Grünen hört man außer Sprücheklopferei nicht viel.

Der Wildwuchs bei unseren Waffenexporten geht massiv gegen unsere
Interessen, _wenn der Einsatz deutscher Waffen /durch Erdogan und_
_den ISIS, den er unterstützt/, die Flüchtlingsströme von Syrien_
_bis Libyen und zunehmend "Boko Haram Afrika" anschwellen lässt_.

Eine Lieferung in NATO-Länder ist im Fall der Türkei nicht mehr
zu verantworten wegen aggressiver Interventionspolitik von Erdogan.
Ähnlich verhält es sich mit Saudi-Arabien, das als Hauptland der
Sunniten sich weltweit in "innerislamischen" Kriegen und welt-
weiter Christzehnverfolgung engagiert.

Wir müssen unsere Waffenexporte an unseren Interessen ausrichten,
nicht an den Interessen der Islamisten, also keine Waffenexporte
mehr - weder direkte, noch indirekte - die auf irgend eine Weise
unsere Interessen z. B. unsere Sozialnetze, Steuern und Abgaben
durch noch mehr und mehr und mehr Flüchtlinge beeinträchtigen.

Es muss dabei egal sein wie sehr unsere geliebte FDJ-Führerin
Merkel (oder die linken Antisemiten) in den Import von Mio.
kampfbereiten arabisch/islamischen Männern vernarrt ist.

Wirtschaftlich stehen wir nicht unter Zwang, bei unseren höchsten
Außenhandelsüberschüssen (und bei der ausgeprägten Mietsklaverei).

Wir _könnten_ uns vernünftige und humane Politik problemlos leisten.
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